„Ringen um gute Lösungen"

m Hintergrund MdB Hendrik Hoppenstedt (li) und Felix Adamczuk, Vorsitzender des MIT Foto: E. Rodenbostel 

Hoppenstedt hat klare Worte zum politischen Aschermittwoch

Schlage-Ickhorst (er). Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, MIT Wedemark, konnte am vergangenen Freitag zum traditionellen „politischen Aschermittwoch“ im Gasthof „Zum alten Zöllnerhaus“ in Schlage-Ickhorst den CDU Bundestagsabgeordneten Hendrik Hoppenstedt als Gastredner begrüßen. Anwesende Vertreter der etwa 40 Mitgliedsbetriebe sorgten für einen gut gefüllten Saal.
Die Themenpalette des Vortrags war weit gestreut. Es gab Einblicke in die enge Zusammenarbeit mit der Kanzlerin Angela Merkel in Berlin. Hendrik Hoppenstedt: „Die Kanzlerin ist aufgeschlossen und an Zukunftsthemen, wie beispielsweise der KI sehr interessiert und gut informiert.“ Weiter wurden die Themen Luftreinhaltung der Städte angesprochen und erläutert, es ging um die Zuwanderung und Wohnungsknappheit, Baukindergeld und Pflegeschlüssel, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Kompromisse die in allen Bereichen gesucht und gefunden werden müssen und am Ende nie schön aussehen. Hendrik Hoppenstedt: „ Es ist ein Ringen mit Seriosität um gute Lösungen.“
Der Wunsch innerhalb der CDU bestehe darin die Flügel der Partei wieder zusammenzubringen. Die Partei würde sich über mehr jüngere Menschen und mehr Frauen freuen, die sich aktiv an der Politik beteiligen wollen. Hendrik Hoppenstedt: „Wir brauchen Zuversicht, Optimismus und ein gewisses Selbstbewusstsein, Offenheit für Neues und ein klares christliches Menschenbild, mit dem neue Herausforderungen angenommen werden können.“
In diesem Zusammenhang erklärte Dr. Felix Adamczuk den augenzwinkernden Aufnahmestopp der MIT für beendet und freute sich mit seinem Vertreter Sven Jagata auf interessierte neue Teilnehmer an den offenen Vorstandssitzungen. Sie werden in der Presse angekündigt oder können direkt bei ihm erfragt werden. Felix Adamczuk: „Wir hätten gern einen Vertreter jedes Unternehmens der Wedemark bei uns. Je mehr Menschen sich engagieren, umso mehr können wir erreichen.“