Rotary Club finanziert Benefizkonzert

Franz Rainer Enste (von links), Hans-Michael Lüttge, Ute Rodehorst, Bärbel Wille, Hans-Jürgen Weiß und Harald Platte freuen sich auf das Benefizkonzert mit dem Knabenchor Hannover in der St.-Martini-Kirche Brelingen. Foto: B. Stache

Knabenchor Hannover tritt in der St.-Martini-Kirche Brelingen auf

Brelingen (st). Der Knabenchor Hannover wird am Sonntag, 22. März, in der St.-Martini-Kirche Brelingen auftreten. Das 90-minütige Benefizkonzert zugunsten des Ambulanten Hospizdienstes Burgwedel-Isernhagen-Wedemark beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. „Wir hoffen auf viele Spenden nach dem Konzert, das vom Rotary Club Langenhagen-Wedemark finanziert wird“, erklärten dessen Präsident Hans-Michael Lüttge und Clubmeister Franz Rainer Enste unisono. Die eingenommenen Spenden kommen in vollem Umfang dem Hospizdienst zugute. „Der Knabenchor mit seinen 60 Sängern präsentiert uns einen bunten Strauß toller Melodien – von Barock bis Moderne. Professor Jörg Breiding wird den Chor leiten und durch das Programm führen“, kündigte Enste an. Er ist der Initiator des Konzerts und seit 2011 Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Knabenchor Hannover. Die Klavierbegleitung übernimmt Nils Ole Peters. Das umfangreiche Konzertprogramm enthält unter anderem Stücke von Felix Mendelssohn Bartholdy, „Lux Aurumque“ von Eric Whitacre und „Shepard`s Carol“ von Bob Chilcott. „Der Knabenchor Hannover zeichnet sich dadurch aus, dass auch viele Ehemalige mit ihren Männerstimmen mitsingen. Das macht den besonderen Reiz aus“, so Enste. Der hannoversche Chor gilt als musikalisches Aushängeschild Niedersachsens. Das jährliche Pensum beinhaltet zirka 30 Konzerte, Auftritte und Gottesdienste. Der Knabenchor Hannover ist bereits deutschlandweit und im europäischen Ausland aufgetreten. Er leistet unter anderem einen wesentlichen Beitrag zur musikalischen und musikästhetischen Bildung von heranwachsenden Jungen. Für Harald Platte vom Orgelbauverein St. Martini Brelingen, der das Benefizkonzert in der Kirche organisiert, ist das etwas ganz Besonderes. „Ohne das Sponsoring durch den Rotary Club hätten wir uns dieses Konzert nicht leisten können“, sagte er. Zu Beginn des Konzerts wird der Präsident des Rotary Club eine Ansprache halten. Zum Abschluss stellt sich der Hospizdienst den Konzertbesuchern vor. „Wir fühlen uns geehrt, dass dieser besondere Chor für uns ein Benefizkonzert gibt. Wir sind dem Rotary Club dankbar, der dafür die Mittel bereitstellt“, erklärte Ute Rodehorst, Leitende Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Burgwedel-Isernhagen-Wedemark. „Wir finanzieren uns überwiegend aus Spenden und stellen damit sicher, dass unser Dienst einsatzbereit bleibt.“ Der im Jahr 2006 mit Sitz in Großburgwedel gegründete Hospizdienst arbeitet mit zwei hauptamtlichen Koordinatoren und 41 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Kernaufgabe des Hospizdienstes ist die Begleitung und Beratung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. „Wir haben gelernt, die Bedeutung des Lebensmottos der Begründerin der Hospizbewegung, Cicely Saunders, tief zu empfinden“, heißt es im diesjährigen Jahresrückblick des Ambulanten Hospizdienstes. „Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben.“