Schlager zum Mitsingen beim Herbstkonzert

Beim gemeinsamen „New York, New York“ von Männergesangverein Brelingen und Posaunenchor St. Martini greift André Sitnow zum Saxophon. Foto: B. Stache

Standing Ovations für Männergesangverein Brelingen und Posaunenchor

Brelingen (st). „Schlager von gestern und heute – ihr werdet auch mitsingen können.“ Mit dieser Ankündigung begrüßte Karl-Heinz Friebe, 1. Vorsitzender des Männergesangverein (MGV) Brelingen, die zirka 200 Besucher zum Herbstkonzert in der St.-Martini-Kirche Brelingen. Die begeisterten Konzertgäste ließen sich nicht lange bitten und stimmten wenig später bei „Tulpen aus Amsterdam“ kräftig mit ein. Der MGV Brelingen und sein Chorleiter André Sitnow hatten zu ihrem Konzert den Posaunenchor St. Martini aus Brelingen eingeladen sowie Petra Westerfeld-Mülke zur Begleitung am Flügel. „Wir spielen natürlich hauptsächlich Musik, die in der Kirche zu Gottesdiensten passt“, erklärte Hans-Jürgen Weiß, Leiter des Posaunenchors. „Bisschen was Lustiges darf ja auch mal sein, nicht immer nach Schema F“, ergänzte er mit Hinweis auf das schlagerbetonte Herbstkonzert-Programm. Nach dem traditionellen Sängergruß vom MGV „Grüß Gott mit hellem Klang“ und der Begrüßungsansprache des 1. Vorsitzenden dirigierte André Sitnow den Fliegermarsch – von den MGV-Männern beschwingt und mit großer Leichtigkeit vorgetragen. Es folgte der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jürgen Weiß mit „What a wonderful world“ in ruhigen, getragenen Tönen. Zu den weiteren Stücken gehörten unter anderem Herbert Grönemeyers „Der Weg“ (MGV) sowie der Beatles-Song „When I'm Sixty-Four“ (Posaunenchor). Die beiden Gassenhauer „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn“ (Posaunenchor) und „Berliner Luft“ (MGV) brachten auch die Zuhörer wieder in Stimmung – auf der Rückseite des Programmhefts waren die Refrains abgedruckt. Beim gemeinsamen „New York, New York“ von MGV Brelingen und Posaunenchor St. Martini griff Chorleiter André Sitnow zum Saxophon. Als er wenig später mit dem MGV den Ralph Siegel-Schlager „Moskau“ dirigierte, der 1979 erstmals von der Gruppe Dschinghis Khan vorgestellt wurde, dürfte sich André Sitnow an seinen Geburtsort Moskau (1966) erinnert haben. „Der Chor hat hart gearbeitet“, lobte Petra Westerfeld-Mülke das Engagement des MGV. Zum Abschluss stand das „Hallelujah“ des Kanadiers Leonard Cohen auf dem Programm – großartig vom MGV einstudiert. Der Posaunenchor stimmte harmonisch mit ein. Dafür bedankten sich die Konzertgäste mit Standing Ovations. „Das war ein sehr schönes Konzert. Die Reaktion des Publikums war großartig. Ich bin sehr, sehr zufrieden“, freute sich André Sitnow. Die Besucher durften sich über zwei Zugaben freuen: „Rosamunde“ und noch einmal „Berliner Luft“ – natürlich wieder zum Mitsingen!