Schlagermelodien beim Herbstkonzert

André Sitnow am Klavier leitet die Chorprobe des MGV Brelingen mit großem Engagement und sicherer Hand. Foto: B. Stache
 
Chorleiter André Sitnow begleitet den Männerchor am Klavier und stimmt auch selbst mit ein. Foto: B. Stache

Chorleiter André Sitnow bringt die Sänger des MGV Brelingen in Stimmung

Brelingen (st). 23 sangesfreudige Männer im Alter von 45 bis 90 Jahren folgen den Anweisungen ihres Chorleiters André Sitnow aufs Wort und auf den Ton, den er am Klavier vorgibt. Am Donnerstagabend übte André Sitnow mit dem Männergesangverein (MGV) Brelingen für das große Herbstkonzert am Sonnabend, 26. Oktober, um 17 Uhr in der St.-Martini-Kirche Brelingen. Einlass ab 16.30 Uhr, der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten. Die Chorprobe fand – wie jeden Donnerstag von 19.30 bis 21 Uhr – im Übungsraum in der Brelinger Mitte statt. „Seit Anfang September üben wir auch noch jeden Dienstag von 16.15 bis 17.45 Uhr“, erklärte der 2. Vorsitzende des MGV Michael Helfers. Das diesjährige Herbstkonzert steht unter dem Motto „Schlagermelodien“ und bietet ein abwechslungsreiches Programm. „Wir haben als Kooperationspartner den Posaunenchor St. Martini aus Brelingen gewinnen können“, freute sich Eberhard Dalitz, Schriftführer des MGV. Petra Westerfeld-Mülke aus Negenborn übernimmt beim Herbstkonzert die Klavierbegleitung. Der MGV Brelingen wird das Konzert mit dem traditionellen Sängergruß „Grüß Gott“ eröffnen. Nach der Begrüßung singen und spielen die Sänger und der Posaunenchor im Wechsel Lieder wie den „Fliegermarsch“ oder „What a wonderful world“. Bei „Tulpen aus Amsterdam“ wird der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jürgen Weiß die Konzertgäste zum Mitsingen des Refrains „Wenn der Frühling kommt...“ auffordern. Der Song „New York, New York“ wird vom MGV und dem Posaunenchor gemeinsam zu Gehör gebracht. „Ja, ja – bam, bam“ ertönte es am Donnerstagabend aus dem Übungsraum in der Brelinger Mitte. Chorleiter André Sitnow schlug zu seinen Worten die entsprechenden Klaviertasten für den Bass an. „Dann müssen alle gleichzeitig piano“, lautete wenig später eine weitere Anweisung beim Üben von „Das macht die Berliner Luft“. André Sitnow leitete die Chorprobe mit großem Engagement und sicherer Hand – mal mit großer Leichtigkeit und dann auch wieder einmal mit erforderlicher Strenge. Aber stets freundlich! Dazu spielte er die Tonsequenzen der einzelnen Stimmen am Klavier vor und stimmte auch selbst mit an. „No comment, sehr gut“, lobte er nach einem weiteren Übungsabschnitt die sechs Basssänger. Im MGV Brelingen sind vier Männerstimmen vereint: 1. und 2. Bass sowie 1. und 2. Tenor. Im weiteren Verlauf ermahnte der Chorleiter die Sänger, noch stärker auf die Betonung zu achten: „Damit das Publikum auch versteht, was Sie singen.“ Die Männer folgten seinem Rat. „Das war jetzt mit dem Text wesentlich besser“, lobte André Sitnow. Die Freude auf das Herbstkonzert wächst von Tag zu Tag. Dem MGV Brelingen gehören derzeit zirka 110 Mitglieder an, Männer und Frauen. Der Verein zählt 30 Männer als aktive Sänger. „Wir suchen für unseren Chor ständig neue Mitglieder“, wirbt Michael Helfers für Gesangsverstärkung. „Bei uns steht die Musik im Vordergrund – das gemeinsame Feiern ist Teil davon“, erklärten Michael Helfers und Eberhard Dalitz unisono. Es ist gute Tradition beim MGV Brelingen, nach den Chorproben noch gemeinsam zusammenzusitzen. „Häufig können wir dabei einem Geburtstagskind gratulieren. Dazu gibt es auch immer ein Ständchen.“ Am Donnerstagabend war es wieder einmal so weit.