Schokoladeneier mit Ostergrüßen

Die Helfer aus Elze und Meitze: Nathalie (hinten von links) und Anna Massouh, Jenny Chami, Miguel Carillo, Dierk Rischbieter, Jette Langehennig (zweite Reihe von links), Gesa Langehennig und Alma Massouh sowie Lenya Pleuß (vorne rechts). Nicht auf dem Bild ist Christoph Kumpe.

Kirchengemeinde Elze-Bennemühlen hatte sich etwas einfallen lassen

Elze. Knapp 2.000 Schokoladeneier verteilten fünfzehn Helfer am Ostersonnabend in den Dörfern, die zur Kirchengemeinde Elze-Bennemühlen gehören. Dazu kamen weitere Helfer, die bei der Bas-telarbeit unterstützten.
Die süßen Grüße waren versehen mit einer kurzen Osterbotschaft und dem Hinweis auf die Ostergottesdienste zum Mitnehmen an der Kirche und zum Download im Internet.„In schweren Zeiten, in denen die Kirche gerade nah sein sollte und Betroffenen und Einsamen Beistand leisten möchte, sind uns die Hände gebunden“, so Ute Weiß vom Kirchenvorstand. „Mit dieser kleinen Geste wollten wir ein Zeichen setzen und den Menschen vor Ort in unseren Dörfern vermitteln, dass sie uns wichtig sind und wir als Kirche ihnen nah sein möchten“.
Das sonnige Wetter spielte der Aktion in die Karten: Die Helfer waren begeistert unterwegs, entdeckten bisher unbekannte Straßen und bewunderten ganz nebenbei schöne Gärten und Häuser. Der Hygieneabstand war bei der Aktion gewahrt: Die Mitwirkenden strömten in Zweiergruppen aus, meistens im Familienverbund und die kleinen Überraschungen wurden im Briefkasten oder auf Bänken und Zäunen vor den Haustüren abgelegt. Gelegentlich traf ein „Zusteller“ auf einen „Empfänger“, der im Garten arbeitete, und so wurde ein Zaunpfosten als Übergabetresen gewählt.
Zwei Jugendliche Austeiler aus Berkhof, Letizia Minio und Tim Freudenmann berichteten: „Wir haben alle Straßen, die zu Berkhof gehören, erledigt, wir haben sogar Spenden bekommen, Geld und Süßigkeiten. Die bringen wir jetzt zur Kirche“. Die Mütter der beiden waren nicht nur bei der Verteilaktion mit von der Partie, sondern auch bei der vorbereitenden Bastelarbeit.
In Elze trugen neun Helfer die süßen Grüße zu den Türen, allen voran, die Jüngste, Lenya Pleuß, die wie alle anderen mit großem Eifer unterwegs war und darüber sogar das Mittagessen vergaß. Ein herzliches Dankeschön richtet der Kirchenvorstand an die weiteren Helfer Anna, Alma, Nathalie Massouh mit ihrer Mutter Jenny, Enna und Wiebke Hemme, Dierk Rischbieter, Gesa und Jette Langehennig, Christoph Kumpe und dem FSJler der Gemeinde, Miguel Carillo und weiteren „Bastlern“.
Der Kirchenvorstand möchte sich bei denen entschuldigen, die gegebenenfalls leer ausgegangen sind, da Helfer und Material begrenzt waren und hofft, dass die Grüße, die an der Kirche auslagen von jenen gefunden wurden.