Schon drei Jahre Generationentreff

Mit Christian Oehlschläger nahm sich am Sonnabend ein überregional bekannter Autor Zeit, das dreijährige Bestehen des Generationentreffs zu würdigen. Foto: S. Birkner

DRK feiert mit Lesung von Christian Oehlschläger

Elze (sb). Bereits drei Jahre ist es her, dass der Elzer Generationentreff des Deutschen Roten Kreuzes erstmals seine Türen für kommunikative Wedemärker öffnete. Am vergangenen Sonnabend feierten mehr als 60 Besucher den dritten Geburtstag der Institution mit einem gemeinsamen Mittagessen und einem ganz besonderen kulturellen Highlight.
Das Mittagessen ist für die Besucher des Generationentreffs – der überwiegend von Senioren besucht wird – nichts Neues. Alle zwei Monate treffen sich im Kirchenzentrum nicht nur Elzer, sondern Menschen aus der ganzen Wedemark zum geselligen Beisammensein. Die Diakoniebeauftragte Gisela Kaminski sprach Maragarete Keiser von der Kirchengemeinde ihren besonderen Dank für die Rekrutierung eines ganz besonderen Geburtstagsgastes aus: Mit Christian Oehlschläger nahm sich ein überregional bekannter Schriftsteller Zeit für eine Lesung. Der Förster aus Großburgwedel las den Besuchern aus seinen Büchern vor. „Völlig unentgeltlich“, wie Kaminski betonte.
Der aus Großburgwedel stammende Krimiautor schreibt seit mehr als 20 Jahren Geschichten „über Mensch und Tier, über Natur und Verbrechen“, wie er selbst sagt. Am Sonnabend hatte der hauptberufliche Förster unter anderem seine Kurzgeschichte „Jagdzeit“ im Gepäck. Abgedruckt im Buch „Der Ring der Niedersachsen“ ist sie eine von sieben Erzählungen, die von einem geheimnisvollen Ring handelt. Das Schmuckstück, im alten Ägypten entstanden, ist mit einem mysteriösen Fluch belegt. In dem Buch widmen sich sieben verschiedene Hannoversche Kriminalautoren genau diesem Ring. Sie erzählen dabei Geschichten, die vom alten Ägypten bis in die Gegenwart mehrere Jahrtausende umfassen. Oehlschlägers Geschichte spielt in der Zeit um 1850, als die Verbrechensbekämpfung in Hannover noch nicht ihren heutigen Charakter hatte. Das Ende der Erzählung blieb der 58-Jährige seinen Zuhörern am Sonnabend übrigens schuldig – ein echter Kriminalist weiß eben, wie man Spannung aufbaut.