„Schützende Hand“ gewinnt

Die neunjährigen Grundschüler Mikael (von links), Lucjan und Nico präsentieren sich mit ihrem Modell „Schützende Hand“ als strahlende Sieger. Foto: B. Stache

Resser Grundschüler stellen 17. Objekt für Erweiterung der Straße der Kinderrechte vor

Resse (st). Lucjan, Mikael und Nico heißen die Sieger des schulinternen Wettbewerbs der Grundschule Resse. Die drei Neunjährigen aus der 4a von Klassenlehrerin Susanne Mau haben als eine von dreizehn Arbeitsgruppen der dritten und beiden vierten Klassen ein neues Kunstwerk für die Erweiterung „Straße der Kinderrechte“ geschaffen. Ihr Modell „Schützende Hand“ wurde von der Jury aus Lehrerkollegium und Fred Ahrens, Wedemärker Künstler und Kunstschuldozent, als bestes bewertet. „Wir haben die Hand gemacht, die dem Kind Schutz bietet, und die Schaukel, damit das Kind Zeit zum Spielen hat“, beschrieb Mikael das ausdrucksstarke Kunstwerk. Die Grundschüler modellierten ihre Werke zum Thema Kinderrechte während der Kreativzeit (Fächer Kunst, Werken und Textil) in zirka sechs Doppelstunden nach den Herbstferien. Sie wurden dabei von ihren Werklehrerinnen Ines Brunotte, Karen Schiebe und Suschka Zimmer angeleitet. „Ich bin total begeistert von euren tollen Kunstwerken“, lobte der Leiter der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark Bernd Tschirch die kreativen Schüler. „Das Siegerobjekt wird vor dem Frischmarkt Pagel in Resse stehen“, kündigte er an. Fred Ahrens gestaltet die „Schützende Hand“ als eine zirka drei Meter hohe Konstruktion aus Aluminium oder Edelstahl. Das Werk soll bis Juni 2019 fertiggestellt sein und dann die Straße der Kinderrechte als 17. Kunstwerk ergänzen. Dank finanzieller Unterstützung wurde die Erweiterung des Projekts ermöglicht, stellte Bernd Tschirch fest. Damit soll diese „Straße“ von der Wedemark aus über Neustadt bis nach Wunstorf geführt werden. „Vielleicht auch eines Tages von der Region Hannover nach Niedersachen und in die Welt hinaus – mit Mellendorf als Mittelpunkt“, wünschte sich der Kinder- und Jugendkunstschulleiter. Im Rahmen der „Straßenerweiterung“ wird es für die Wedemark noch zwei weitere Kunstwerke geben – gestaltet von den Jugendfeuerwehren und der Kirchengemeinde Helstorf-Abbensen. Auf dem Gebiet von Neustadt und Wunstorf sollen jeweils drei Objekte die Straße der Kinderrechte komplettieren. „Ich danke der LEADER-Region und der VR-Stiftung für die großzügige Unterstützung der Projekterweiterung“, erklärte Bernd Tschirch während der Modellpräsentation in Resse.