Schützenfest 2019 im großen Zelt

Christian Petereit (stehend) leitet die Generalversammlung der Schützengesellschaft Bissendorf vom Vorstandstisch aus. Foto: B. Stache

Schützengesellschaft Bissendorf hofft auf rege Beteiligung der Bevölkerung

Bissendorf (st). Die Schützengesellschaft Bissendorf e.V. von 1902 wird ihr diesjähriges Schützenfest erstmals am Wochenende vor Pfingsten feiern – am 1. und 2. Juni 2019. Dies gab der 1. Vorsitzende Christian Petereit des derzeit 159 Mitglieder zählenden Vereins während der Generalversammlung am Freitagabend im Schützenhaus Bissendorf bekannt. Eine weitere Neuerung: „Wir werden in diesem Jahr unser Schützenfest im Zelt feiern. Es ist uns gelungen, einen Festwirt zu finden, der bereit ist, mit uns einen Neuanfang zu wagen“, erklärte Petereit. Er drückte im Namen des Vorstands der Schützengesellschaft seine Hoffnung aus, dass sich alle Vereinsmitglieder am Schützenfest beteiligen und auch viele Bissendorfer Bürger die Veranstaltung durch ihre Teilnahme unterstützen. In seinem Geschäftsbericht informierte der 1. Vorsitzende über rückläufige Mitgliederzahlen und den auch in diesem Jahr ausgefallenen Winterball. Der Vorstand werde sich mit dem Thema Winterball 2020 beschäftigen, versprach Christian Petereit nach einer längeren Diskussion mit Mitgliedern. Dabei ging es in erster Linie um die Preise für Essen und Trinken sowie Mindestbesucherzahlen zur Deckung der Veranstaltungskosten. Zur Meyton-Anlage, dem erst kürzlich installierten elektronischen Schießstand der neusten Generation für das Schießen mit Druckluftwaffen (Luftgewehr und Luftpistole) erklärte der 1. Vorsitzende: „Wir sind damit für die Zukunft richtig aufgestellt.“ Zum Abschluss seines Berichts dankte Christian Petereit allen für das Vertrauen, das ihm als erstem Vorsitzenden entgegengebracht wurde. Es folgte der Bericht des 1. Schießwarts Dirk Pluschke. Er hoffe, dass durch die neue Schießanlage sich wieder mehr Mitglieder an Schießwettbewerben beteiligen. Am Sonnabend, 9. März, werde der Meyton-Schießstand während einer ganztägigen Veranstaltung öffentlich eingeweiht, gab Pluschke bekannt. Nach den Ausführungen von Jugendleiter Frank Wöhler und Damenleiterin Waltraud Pluschke trug Uwe Renders seinen ersten Bericht als Kassenwart vor. Er sprach über die Mitgliederentwicklung und den Finanzstatus, gab eine Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben, berichtete von den Umbaumaßnahmen im Vereinsheim, einschließlich neuer Schießanlage, und schloss mit einem Ausblick auf den Haushalt 2019. Willi Heiermann trug anschließend das Ergebnis der Kassenprüfung vor, die er gemeinsam mit Christoph Masur vorgenommen hatte. Sein Antrag auf Entlastung des Vorstands wurde von den 39 stimmberechtigten Mitgliedern einstimmig angenommen. In seiner Eigenschaft als 2. Vorsitzender übernahm Jens Thun die Aufgabe, die Wahl eines neuen 1. Vorsitzenden zu organisieren. Es kam zur Wiederwahl von Christian Petereit: „Ich freue mich, dass ich einstimmig gewählt wurde.“ Wiedergewählt wurden auch Uwe Renders (1. Kassenwart), Dirk Pluschke (1. Schießwart), Waltraud Pluschke (1. Damenleitung) und Rene Gausmann (1. Jugendwart). Der bisherige 2. Schriftführer Peter Biewer nahm die Wahl zum 1. Schriftführer an, und Bernd Runge erklärte sich bereit, das vakante Amt des Pressewarts der Schützengesellschaft Bissendorf zu übernehmen. Richard Behlau wurde einstimmig als Nachfolger für den ausscheidenden Kassenprüfer Christoph Masur gewählt. Die Auszeichnung der Vereinsmeister war dem 1. Schießwart Dirk Pluschke vorbehalten. Er übergab Anna Biewer als Siegerin den Lübonpokal 2018 und Richard Behlau das Meisterschützenabzeichen. Eike Forsten wurde für drei erfolgreiche Teilnahmen an Vereinsmeisterschaften geehrt: Pistole 357, Luftgewehr stehend Auflage sowie Kleinkaliber stehend Auflage. Zum Abschluss der Versammlung gab es eine rege Diskussion über die Prämien für Schützenkönigin und Königin sowie die Anzahl der Schützenscheiben. Die Mitglieder stimmten zunächst für die Abschaffung der Prämien. Zukünftig soll auch nur noch auf eine Königsscheibe geschossen werden – Männer und Frauen werden den Wettbewerb um die Königswürde gemeinsam absolvieren. An der Regelung für die Vergabe der sechs Orden (je drei an die besten Schützinnen und Schützen) wird festgehalten. In ihrem Grußwort wünschte Kreisoberschützenmeisterin Birgit Gräfenkämper der Schützengesellschaft Bissendorf ein gutes, sportliches Jahr 2019. „Macht so weiter, bleibt eurem Verein treu und unterstützt den Vorstand in seiner Arbeit. Ich wünsche euch für 2019 viel Glück vor den Scheiben.“ Der Generalversammlung schloss sich ein gemeinsames Abendessen an.