Senioren fahren mit der SPD-AG 60 plus in die Lüneburger Heide

Der größte Teil der Teilnehmer der Fahrt in die Lüneburger Heide hatte sich zum Gruppenfoto eingefunden.
Wedemark. Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Wedemark hat mit Mitgliedern und Freunden eine Tagesfahrt in die Lüneburger Heide unternommen. Bald nach verlassen der Wedemark gab es im Bus belegte Brötchen für die Fahrgäste, die sich mit dem Bordservice ihres Vorsitzenden Wolfgang Bayer gern verwöhnen ließen. Bei heiterer Stimmung und bei herrlichstem Sonnenschein wurde zunächst die Porzellanmanufaktur Calluna in Bispingen-Hörpel angesteuert. Dort erfuhren die Senioren bei der Ankunft in einem Vortrag neben der kurzen Firmengeschichte des mittelständischen Familienunternehmens, das vor 20 Jahren gegründet wurde, auch einiges über die Fertigung des weißen Porzellans, das über ausgesuchte Porzellanhersteller im In- und Ausland bezogen wird. In dem dann folgenden Rundgang durch die Werksräume konnte zugesehen werden, wie das Gebrauchs- und Zierporzellan dekoriert, veredelt, und gebrannt wird. Danach blieb genügend Zeit für die Verkaufsausstellung, wobei das eine oder andere Erinnerungsstück oder Mitbringsel erstanden wurde, bevor die Fahrt mit dem nächsten Ziel, Undeloh, fortgesetzt wurde. Dort war das Mittagessen schon vorbereitet, welches sich die Senioren bereits Wochen vorher ausgesucht hatten. Nach Stärkung und Erfrischung konnte nach Belieben bis zur Weiterfahrt am Nachmittag die Zeit für eine kleine Kutschfahrt, einen Spaziergang in die Heide – die „gleich um die Ecke“ am Ortsrand von Undeloh beginnt – oder eine Erkundung des Ortes genutzt werden. Froh gestimmt begab sich die Reisegruppe der AG 60 plus auf die letzte Etappe, nach Hösseringen, wo nach dem Kaffeetrinken ein Rundgang durch das Museumsdorf geplant war, worauf jedoch wegen der nicht mehr ausreichenden Öffnungszeit verzichtet wurde. Stattdessen verweilte man im Kaffeegarten oder im Park und genoss die Sonne und die Stille des frühen Abends. Sichtlich zufrieden, dankbar und nahezu ausgelassen verlief die Heimfahrt in die Wedemark.