Seniorenbeirat will sich nicht festlegen

Der Seniorenbeirat besuchte nach seiner Sitzung am Mittwoch das Radiomuseum von Bernd Schmitz. Foto: A. Wiese

Verlag will schon jetzt den Zuschlag für den Seniorenwegweiser in vier Jahren

Wedemark (awi). „Das machen wir nicht. Über den Zuschlag für den nächsten Seniorenwegweiser in vier Jahren soll der nächste gewählte Seniorenbeirat entscheiden“, waren sich die Mitglieder des Gremiums bei der letzten Sitzung im Bissendorfer Bürgerhaus einig. Zuvor hatte der Verlag, der den letzten Seniorenwegweiser akquiriert hat, Beiratssprecher Rolf Reupke und Geschäftsführer Peter Jaax gebeten, sich bereits für den nächsten Seniorenwegweiser festzulegen, um personaltaktisch planen zu können.
Geschäftsführer Peter Jaax gab bekannt, dass der Termin für den Puppenspieler der Polizei steht: Die Veranstaltung wird am 4. April 2013 um 15 Uhr im Bürgerhaus stattfinden. Das für nächste Woche geplante Treffen der Mitarbeiter des Besuchsdienstes in den Altenheimen musste wegen mangelnder Beteiligung abgesagt werden. Anfang nächsten Jahres soll ein neuer Termin vereinbart werden. Die Gemeinde soll abklären, wie es mit dem Bus für die Badefahrten weitergeht, die bei den letzten Malen wieder steigende Teilnehmerzahlen verzeichneten. Da Busunternehmer Peter Aue seinen Betrieb verkauft habe, aber noch zwei Busse besitze, müsse geklärt werden, ob die Badefahrten weiter mit Aue oder einem anderen Unternehmen durchgeführt werden sollen. Beiratssprecher Rolf Reupke teilte mit, dass die lange diskutierte Sitzecke am Rebenweg in Mellendorf jetzt endlich errichtet wurde. Die Gemeinde hat zugesagt, in Kürze auch den Graben zu verrohren, zu säubern und die Grünfläche neu zu gestalten. Reupke gab zudem bekannt, dass die Computerkurse des Seniorenbeirats in der Jugendhalle gut ausgelastet seien. Für neue Kurse, für die noch Teilnehmer gesucht würden, habe es einen Aufruf über die Presse gegeben (das ECHO berichtete). Helmut Lohmann berichtete von der letzten Sitzung des Seniorenbeirats der Region, bei der es hauptsächlich um die Pflegestützpunkte gegangen sei. In der Wedemark wird jetzt einmal monatlich eine Sprechstunde des Pflegestützpunktes mit Jana Philipps im Rathaus angeboten. Die Termine werden rechtzeitig über die Presse bekannt gegeben. Der Wedemärker Seniorenbeirat erinnerte daran, dass nur bei ausreichender Beteiligung von drei bis fünf Teilnehmen pro Sprechstunde, dieses Angebot auf Dauer in der Wedemark aufrecht erhalten werden könne.Sprecher Reupke monierte erneut die mangelnde Beteiligung des Seniorenbeirats bei der Planung für das Haus am Sande, das Familien- und Seniorenzentrum werden soll. Trotz einer schriftlichen Zusage des Bürgermeisters, der Seniorenbeirat werde eingebunden, habe eine solche Beteiligung bisher nicht stattgefunden.
Im Anschluss an die Sitzung besichtigten die Seniorenbeiratsmitglieder das Radio- und Fernsehmuseum von Bernd Schmitz gegenüber vom Bürgerhaus und waren sehr beeindruckt davon, was der private Sammler dort auf die Beine gestellt hat.