Sie kämpfen für Bürgerbeteiligung, Umwelt und Infrastruktur

Sie kandidieren für Bürger für Wietze für den neuen Ortsrat Bissendorf Wietze: (v. l.) Christian Heimberger, Gerd Fischer, Gerald Wende, Kathrin Müsken-Graucob, Frohmut Barsch, Heiko Gerber, Heiko Perkuhn, Herbert Exner und Bernd Schützendübel. Foto: BfW

Bürger für die Wietze treten für Ortsrat mit neun Kandidaten an

Bissendorf-Wietze (awi). Es wird spannend im neuen Ortsrat Bissendorf/Wietze: Wie vor einigen Wochen angekündigt möchte der im März gegründete parteilose Zusammenschluss Bürger für die Wietze (BfW) im Ortsrat mitarbeiten. Am Dienstag wurde die Kandidatenliste beschlossen, am Donnerstag stellten sich die neun Bissendorf-Wietzer der Presse vor. Angeführt wird die Liste von Maschinenbauingenieur Dr. Gerd Fischer, der – je nach Wahlausgang – auch für den Posten des Ortsbürgermeisters zur Verfügung stände, wie er auf Anfrage des ECHO bestätigte.
Dahinter auf der Liste treten für BfW Oberstudienrätin Kathrin Müsken-Graucob, Chemiker i. R. Dr. Herbert Exner, Diplom-Ingenieur Architektur Heiko Perkuhn, Goldschmied Heiko Gerber, Architekt und Designer Christian Heimberger, Industrie-Kaufmann Gerald Wende, Logistiker Bernd Schützendübel und Diplom-Nautiker Frohmut Barsch an. Die Gruppierung selbst hat aktuell 18 Mitglieder und würde sich über Verstärkung freuen, insbesondere Frauen und junge Leute sind auf der Kandidatenliste noch nicht gleichberechtigt vertreten. Ihren nach der Gründung im März vorgestellten Zielkatalog haben die Bürger für die Wietze noch einmal konkretisiert und verbessert. Im Vordergrund stehen jetzt vier Ziele: Eine verstärkte Bürgerbeteligung durch Befragungen und Anhörungen, die Erhaltung und Verbesserung der Umwelt durch Lärmschutz, Baumschutz und den Ausbau erneuerbarer Energien. Außerdem haben die Bürger für die Wietze die Sicherung und Verbesserung der Infrastruktur im Focus, setzen sich für eine verbesserte Anbindung durch Busverbindungen, den Ausbau von Straßen und Wegen, den Erhalt von Laden und Post sowie der Gastronomie ein. Auch eine soziale Ortschaft haben sich die BfW auf die Fahne geschrieben: Sie kämpfen für altengerechtes Wohnen, ein kinderfreundliches Umfeld mit Spiel- und Bolzplätzen, familiengerechtes Wohnen, Gemeinschaftsentwicklung und Kulturförderung. „BfW möchte das Profil von Bissendorf-Wietze und Wennebostel-Wietze als lebens- und liebenswerte Ortschaft schärfen und öffenlich bekannt machen. BfW will Nachbarn und Ortsfremden zeigen, dass es sich lohnt, in unserer Mitte zu leben", betonte Manfred Kleinke, einer der Sprecher von Bürger für die Wietze, der selbst nicht kandidiert, aber federführend mitwirkt.