Sieg geht nach Empelde/Ronnenberg

Dabei sein ist alles. Das Team der Mellendorfer Förderschule für Geistige Entwicklung Unter den Eichen freute sich über seinen sechsten Platz beim Fußballturnier der Förderschulen aus der Region. Foto: A. Wiese

Schule Unter den Eichen nutzt ihren Heimvorteil nicht

Mellendorf (awi). Zum ersten Mal hat die Schule Unter den Eichen (Förderschule für Geistige Entwicklung) das Fußballturnier der GE-Förderschulen aus der Region ausgerichtet, an dem sie selbst schon seit ein paar Jahren teilnimmt. Ihren Heimvorteil auf dem freundlicherweise vom MTV Mellendorf kostenfrei zur Verfügung gestellten Fußballplatz konnten die Mellendorfer allerdings nicht nutzen. Sie belegten den ehrenvollen letzten, nämlich sechsten Platz. Der Sieg ging an die Selma-Lagerlöf-Schule aus Empelde-Ronnenberg vor dem ersten und zweiten Team der Pestalozzi-Schule aus Burgwedel. Die Ilmasi-Schule aus Garbsen und die Astrid-Lindgren-Schule aus Nienburg teilten sich punktgleich den vierten Platz. Die Turnierleitung hatte der Fußballtrainer der ausrichtenden Schule Unter den Eichen, Jan Christoph Rudat, der sich über den Spaß aller Teilnehmer und den reibungslosen Ablauf des Turniers freute und weit davon entfernt war, sich über das nicht so ruhmvolle Abschneiden seines Teams zu ärgern. “Wir haben gerade ein paar ältere, gute Fußballer abgeben müssen und müssen uns erst mal wieder neu formieren", so Rudats Erklärung. Als Schiedsrichter kaufte die Schule Philopp Linke und Kamal Haso vom Schiedsrichterverband ein. Für die Verpflegung sorgte die Abschlussstufe der Schule Unter den Eichen mit Würstchen, Kuchen, Waffeln und Salaten. Ein herzliches Dankeschön von Schulleiterin Maike Rohde geht an die Sponsoren Swiss O Par für Pokale und Bälle und REWE-Zwingmann für Verpflegung und Getränke und natürlich an den MTV für die tollen Plätze. „Wenn es irgendwie geht, möchten wir das Turnier auch im nächsten Jahr wieder hier ausrichten", kündigte Maike Rohde an. Und die aktiven Spieler sehen das sicherlich genauso. Jeweils fünf Mal war jede Mannschaft mit einem Mix aus neun- bis 17-jährigen Schülern angetreten und so waren die Kicker mittags zu Recht ziemlich ausgepowert.