Sommerfest der FDP Wedemark

Erik van der Vorm (von links), Grigorios Aggelidis und Andrea Giese haben zum FDP-Sommerfest an der Alten Schule nach Elze eingeladen. Foto: B. Stache

Bundestagsabgeordneter Grigorios Aggelidis: „Man kann etwas bewegen.“

Bissendorf (st). Zum Sommerfest der FDP, Ortsverband Wedemark, konnten Ortsvorsitzende Andrea Giese, Stellvertreter Erik van der Vorm und Bundestagsabgeordneter Grigorios Aggelidis zahlreiche Gäste begrüßen. „Als kleines Dankeschön für die Unterstützung während des Bundestagswahlkampfs im vergangenen Jahr“ sieht Andrea Giese die interne Einladung zum Fest, bei dem sie selbst auch am Grill stand. Zukünftig soll es regelmäßige, öffentliche Veranstaltungen der FDP in der Wedemark geben, kündigten die Ortsvorsitzende und der Bundestagsabgeordnete an. Unter dem Motto „Hören was ist, machen was geht“, ist an einen Gedankenaustausch mit den Bürgern gedacht – als Abendveranstaltung, bei der jeder die Möglichkeit hat, auch direkt mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Grigorios Aggelidis zu sprechen. „Im direkten Gespräch wollen wir erfahren, wo den Bürger der Schuh drückt, was wir tun sollen und was in Berlin umgesetzt werden soll“, beschreibt Andrea Giese die Idee. Wer Fragen an den FDP-Bundestagsabgeordneten Grigorios Aggelidis hat oder Kontakt zu ihm aufnehmen möchte, kann sich an sein Wahlkreisbüro in Hannover, Hildesheimer Straße 7, wenden. Telefonisch erreichbar unter (05 11) 27 03 59 90 oder per E-Mail an grigorios.aggelidis.wk@bundestag.de. Der Schwerpunkt seiner Arbeit im Deutschen Bundestag liegt im Bereich Familienpolitik und Senioren, berichtete der Abgeordnete im Pressegespräch. Grigorios Aggelidis ist Mitglied im Unterausschuss „Bürgerschaftliches Engagement“ und setzt sich auch für die Förderung ehrenamtlichen Engagements ein. Als stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss versteht er sich als Ansprechpartner aller Soldaten in Niedersachsen. „Es ist sehr spannend und interessant in Berlin. Weil man sieht, dass man etwas bewegen kann, wenn man sich reinkniet“, beschreibt er seine Erfahrung als neues Mitglied im Deutschen Bundestag. Grigorios Aggelidis möchte durch seine Arbeit dazu beitragen, den Bürgern den Zugang beispielsweise zu Beratungs- und Hilfsangeboten zu erleichtern. „Wie viele Menschen wissen gar nicht, was sie alles beantragen müssten oder worauf sie ein Recht haben“, beklagt er. Nach seiner Auffassung ist es Aufgabe des Staates, den Menschen problemlosen Zugang zu all diesen Angeboten zu ermöglichen, auf die sie Anspruch haben. „Genau so muss es sein“, pflichtete FDP-Ratsherr Erik van der Vorm seinem Parteifreund bei. Der Ratsherr fordert dazu einen zentralen Ansprechpartner in der Kommune, der die Belange der Menschen aufnimmt und Hilfestellung leistet. „Die ganze Demokratie kann nur richtig funktionieren, wenn auch die Gesetze von den Mitbürgerinnen und Mitbürgern verstanden werden.“ Da gebe es ein großes Defizit – ein Dickicht, durch das kaum jemand durchsteigt, findet van der Vorm und nennt als Beispiel die Sozialgesetzgebung. Ein weiteres Feld treibt den FDP-Ratsherrn seit Langem um – die besonders langen Schrankenschließzeiten an den Bahnübergängen in den Wedemärker Ortschaften Elze, Mellendorf und Bissendorf, das über zwei Übergänge verfügt, bezeichnet van der Vorm als Katastrophe. In Grigorios Aggelidis habe er einen Mitstreiter gefunden, der von der Bundesebene aus auf die Bahn zugeht, um Lösungen für die unhaltbaren Zustände zu finden. Darüber hinaus engagiert sich der Wedemärker Ratsherr für eine Autobahn Auf- und Abfahrt Bissendorf-Wietze an der A352. Diese stelle auch eine Entlastung für den Bissendorfer Bahnübergang dar, begründet Erik van der Vorm seine Forderung.