Spanferkel für alle fleißigen Helfer

Unternehmer Günter Papenburg (M.) im Gespräch mit Ortsbrandmeister Hartmut Jagau (l.) und dem Schützenvereinsvorsitzenden Wolfgang Kasten (r.). Foto: A. Wiese

Vereine luden auch Günter Papenburg zu ihrer Party ein

Abbensen (awi). Zu einem leckeren Spanferkelessen hatten die Vereine aus Abbensen und Negenborn am Freitagabend alle diejenigen eingeladen, die am 1. Juni beim Tag der offenen Tür auf dem Gelände der Papenburg AG in der Negenborner Kieskuhle geholfen hatten. Über 40 Personen schmausten bei bester Laune gemeinsam. Dieses Highlight hatten sie sich durch ihren Einsatz beim Tag der offenen Tür auch redlich verdient. Sie finanzierten das Spanferkel aus den Einnahmen vom 1. Juni. Die gingen nämlich zu 100 Prozent in die Kassen von Feuerwehr Abbensen und Negenborn, den Schützenvereinen und den Dorfgemeinschaftsvereinen, da die Firma Papenburg Material wie Grillgut und Getränke stellte und somit vom Erlös keine Materialkosten abgezogen werden mussten. Der Geldsegen von mehreren tausend Euro soll für die Jugendarbeit der Vereine verwendet werden. Die Kosten für das knusprige Spanferkel mit Brot und Krautsalat am Freitag fielen da kaum ins Gewicht. Die Getränke am Freitagabend übernahm Unternehemer Günter Papenburg. Ihn und seine Frau hatten die Vereine natürlich zur Helferfete eingeladen und Papenburg – gerade erst von der Geschäftsreise nach Kasachstan zurück – kam gerne. Im Namen der Vereine bedankte sich Abbensens Schützenvereinsvorsitzender Wolfgang Kasten noch einmal bei Papenburg für die Möglichkeit für die Vereine, das Geld zu verdienen, indem sie die komplette Bewirtung beim Tag der offenen Tür übernahmen. Und weil „zu einem starken Mann auch immer eine starke Frau gehört, die ihm den Rücken freihält", überreichte Wolfgang Kasten Papenburgs Frau Hannelore einen – natürlich gelben – Blumenstrauß als Dankeschön. Die Aktion habe großen Spaß gemacht, wenn sie auch ein wenig aufregend gewesen wäre. Günter Papenburg, der an dem Wochenende Ende Mai, Anfang Juni nicht nur seinen 75. Geburtstag, sondern zugleich auch das 50-jährige Firmenbestehen gefeiert hatte, bedankte sich für die Einladung und die Unterstützung der Vereine an dem großen Tag. Mit den Dörfern Abbensen und Negenborn sei er seit über 50 Jahren eng verbunden, immerhin habe er hier sein mittlerweile weltweit erfolgreiches Unternehmen aus der Taufe gehoben. „Es waren drei tollen Tage mit vielen Wegbegleitern von früher, mit Mitarbeitern, Prominenten und der Familie", blickte Papenburg zurück. Beim Tag der offenen Tür sei es ihm besonders wichtig gewesen, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass er die Rekultivierungsverpflichtung für die Gruben ernst nehme und zu zegien, wie positiv sich das sonst für Besucher nicht zugängliche Gelände entwickelt habe. „Ich will die Bürger mitnehmen, die hier wohnen", betonte Papenburg. Ihm sei bewusst, dass die Lastwagen viel Lärm machten und für großes Verkehrsaufkommen sorgten. „Mein Bestreben ist es, hier etwas Ordentliches zu hinterlassen. Ich glaube, man hat bei der Veranstaltung enen Eindruck davon bekommen, wie das Gelände aussieht und aussehen kann. Ich bin gerne bereit, einen solchen Tag der offenen Tür in einigen Jahren zu wiederholen."