SPD sieht sich bei IGS bestätigt

Zychlinski: „Rekordanmeldungen geben uns in vollem Umfang Recht“

Wedemark. Anlässlich der Rekord-anmeldungen an der IGS Wedemark von 259 Schülern erklärt der schulpolitische Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion, Helge Zychlinski: „Die wachsende Zahl der Anmeldungen an der IGS Wedemark macht deutlich, wie richtig es war, die Gesamtschule zu gründen. Wir sind froh, dass wir als SPD dieses Erfolgsmodell gegen den erbitterten Widerstand der CDU im Jahr 2009 auf die Spur gesetzt haben. Nicht zuletzt Dank der hervorragenden Arbeit der Lehrkräfte ist die IGS die mit weitem Abstand beliebteste Schulform geworden. Die SPD gratuliert allen, die an diesem großartigen Erfolg beteiligt sind. Diese Anmeldezahlen an der IGS sind auch klarer Warnschuss für die CDU-Landesregierung, nicht länger die Gesamtschulen zu benachteiligen. Die Freude über die Rekordanmeldungen wird nur getrübt durch die hohe Zahl der Ablehnungen. Es ist sehr bedauerlich, dass nun insgesamt 109 Kinder nicht ihre Wunschschule besuchen können. Es muss daher zu einer Ausweitung des IGS-Angebotes in der Region Hannover insgesamt kommen. In der Wedemark steht nun die Gründung der Gymnasialen Oberstufe für die IGS ganz oben auf der Agenda. Bisher hat sich das Land Niedersachsen geweigert, eine zum Abitur führende Oberstufe einzurichten. Die SPD wird in dieser Frage nicht locker lassen und demnächst im Rat der Gemeinde Wedemark einen erneuten Antrag an das Kultusministerium auf den Weg bringen. Wir gehen davon aus, dass passend zum Schuljahr 2015/2016 eine Oberstufe eingerichtet sein wird. Die hohen Anmeldezahlen gerade aus Burgwedel belegen zudem deutlich, dass sich die Eltern auf die Flucht vor der so genannten Oberschule begeben. Dies ist nicht verwunderlich. Denn bei diesem Modell werden mit Druck Haupt- und Realschulen zusammengelegt und mit der Bezeichnung Oberschule eine Irreführung betrieben. Die Eltern lassen sich jedoch kein X für ein U vormachen. Sie wollen immer stärker ihre Kinder in integrierten Schulsystemen beschulen lassen; hierauf muss sich die Landespolitik endlich einlassen.“