SPD: „Vandalismus vermeiden“

Sozialdemokraten fordern ein Konzept

Wedemark. In einem Antrag für die Sitzung des Verwaltungsausschusses und den Gemeinderat beantragt die SPD-Fraktion: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, im Ausschuss für Umwelt, Energie und Gebäudeunterhaltung ein Konzept zur Vandalismusvermeidung und zum Umgang mit Vandalismusschäden am Campus W vorzulegen. Das Konzept ist insbesondere mit den Nutzerinnen und Nutzern zu entwickeln.
2. Teil des Konzeptes wird, dass den Schülervertretungen ein Budget zur Schadensbeseitigung zur Verfügung gestellt wird, bei dem diese in eigener Verantwortung Prioritäten bestimmen können. Die Hälfte des nicht ausgegebenen Geldes soll für Schulprojekte eingesetzt werden können – über die Verwendung entscheiden die Schülervertretungen. Federführend für diesen Antrag sind Christa Bogenschütz (Bildungspolitische Sprecherin) und Helge Zychlinski (Sprecher für Gebäudeunterhaltung) der SPD-Faktion. Beide äußerten sich positiv zur Arbeit der Verwaltung im zuständigen Fachbereich Gebäudemanagement und den Schülerinnen und Schülern an den Wedemärker Schulen. Christa Bogenschütz: „Wir wollen mit diesem Antrag auf keinen Fall den Eindruck erwecken, unseren Schülerinnen und Schülern Neigungen zum Vandalismus zu unterstellen. Vielmehr wollen wir Vandalismus gar nicht erst aufkommen lassen“. Helge Zychlinski verwies auf die im vorigen Jahr zwischen Verwaltung und Schülervertretungen aufgestellten „Sieben goldenen Regeln“. Insbesondere die Regeln, vier –Wir gehen sorgsam mit dem Gebäude und dem Außengelände um -, fünf –Wir hinterlassen Räume und Plätze sauber und ordentlich- und sechs –Wir werfen Müll in den Mülleimer-, dienen der Vandalismusvermeidung. Zychlinski gegenüber den Medien: „In diese Richtung geht auch unsere Vorstellung von einem zukünftigem Gebäudemanagement und der Reinigung unserer Schulen in eigener Zuständigkeit und eigenem Personal. Damit erhoffen wir uns eine noch größere Identifikation mit unseren Einrichtungen. Zusätzlich wollen wir die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler dadurch weiter fördern, dass wir ihnen die Hälfte der Summe, die nicht für Sachbeschädigungen ausgegeben werden muss, zur freien Verfügung stellen.“ Zu einem Vandalismuskonzept gehören auch neue Überlegungen zum Umgang mit den ab und zu stattfindenden Trinkgelagen auf dem Campus W. Auch wenn an ihnen überwiegend keine Schülerinnen und Schüler beteiligt sind. Sie wollen, dass Verwaltung, Schüler-vertretungen und andere Behörden und Einrichtungen Überlegungen anstellen, wie diese Trinkgelage verhindert werden können. Neue Wege bedeuten nicht, dass diese Jugendlichen einfach nur vom Campus vertrieben werden, sondern das Konzepte zu erarbeiten sind, wie dem Problem vom Grund her entgegen getreten werden kann.