SPD-Vertreter führten viele Gespräche

Befragung zur Straßenausbausatzung ist angelaufen

Resse. Auf einem Informationsstand zur Europawahl am vergangenen Sonnabend fragten Vertreter der SPD Resse Bürger nach ihrer Meinung zu einer möglichen Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung (STRABS) in der Gemeinde Wedemark und gaben in Gesprächen und mit einem Flugblatt Informationen zu dem Thema.
Die derzeitige Rechtslage zwingt Kommunalpolitik und Gemeindeverwaltung, bei der Grundsanierung von Straßen Ausbaubeiträge von den Anliegern zu erheben. Anlieger zweier kürzlich sanierter Straßen in Resse sehen sich mit Forderungen von zum Teil mehr als zehntausend Euro konfrontiert. Die SPD Wedemark möchte derart einschneidende finanzielle Belastungen der Anlieger in Zukunft vermeiden und strebt daher eine Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung an, kann eine entsprechende Entscheidung im Gemeinderat aber nicht allein treffen. Mit Befragungen, wie der vom vergangenen Sonnabend in Resse, soll deshalb ein Meinungsbild hergestellt werden, das die Einstellung der Wedemärker zu der Frage deutlich macht.
Mit Klebepunkten auf einer Stelltafel konnten Passanten am Infostand der Resser SPD für die Beibehaltung oder die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung votieren. Die Befragung könne zu diesem frühen Zeitpunkt natürlich noch nicht den Anspruch erhaben, ein repräsentatives Ergebnis zu zeigen, hieß es aus der Resser SPD, daher soll sie demnächst fortgesetzt werden. Wenn die bisherige Tendenz jedoch anhält, dürfte es auf ein sehr eindeutiges Meinungsbild hinauslaufen: Bislang gab es ausschließlich Stimmen für eine Abschaffung der Beitragssatzung, keine einzige für eine Beibehaltung.