„Spielkreis wird gefördert wie alle anderen“

Eltern von Resser Spielkreiskindern zogen am Mittwoch mit ihren Sprösslingen zum Rathaus, um nachzufragen, wie es mit dem Spielkreis weitergehen soll. Foto: A. Wiese

Erste Gemeinderätin erneuert Zusage zum Weiterbestehen des Resser Spielkreises

Resse (awi). Eltern und Kinder des vom Verein Löwenherz in Resse getragenen Spielkreises fanden sich am Mittwochnachmittag am Rathaus in Mellendorf ein, um nachzufragen, wie es mit ihrem Spielkreis weitergehen soll, und vor allem wo. Die Kirche hat nämlich den Mietvertrag für das Pfarrhaus, in dem der Verein zurzeit noch Hort und Spielkreis betreibt zum 30. Juni gekündigt. Zwar hatte die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf im Ortsrat zugesichert, Spielkreis und Girls-Club sollten erhalten bleiben, doch die Eltern sind beunruhigt, weil sie nichts mehr hörten. Daher wollten sie die Bürgermeistersprechstunde für eine Nachfrage nutzen. Da Bürgermeister Tjark Bartels nicht im Haus war, nahm die Erste Gemeinderätin die Sprechstunde war und kam auch zu den Eltern und ihren Kindern vor das Rathaus, um sich deren Sorgen anzuhören. Sie sei überrascht von der Nachfrage zum jetzigen Zeitpunkt, so Beckedorf. Sie verstünde nicht, wo die Eltern die Gefahr sähen, dass der Spielkreis nicht fortgesetzt würde. „Wir werden den Spielkreis so wie andere sicherstellen und fördern“, erklärte sie den Eltern. Zurzeit liefen gerade Gespräche in Resse. Doch könnten momentan noch keine konkreten Aussagen getätigt werden. Spielkreisleiterin Britta Baumgart warb um Verständnis für die Eltern. 20 Kinder hätten definitiv auch ab Sommer Bedarf an einem Spielkreisplatz. Zurzeit hat der Verein Löwenherz die Trägerschaft für zwei Spielkreisgruppen an insgesamt fünf Tagen die Woche. Ob die Gemeinde garantieren könne, dass es in Resse auch weiterhin an fünf Tagen in der Woche einen Spielkreis geben werde, wollte Baumgart wissen. Die Gemeinde plane gemeinsam mit der Kirche eine Krippe in Resse, die nach den Sommerferien ihren Betrieb aufnehmen und einen Großteil des Bedarfes decken werde, betonte daraufhin die Erste Gemeinderätin. Unterstützend werde es wie in anderen Dörfern auch den Spielkreis geben mit der entsprechenden Förderung nach Anzahl der Kinder. Die Gemeinde habe für alle Spielkreise zusammen einen Topf mit 5.000 Euro, der auf die Anzahl der Spielkreiskinder aufgeteilt werde. Sie könne zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch nicht sagen, wo der Spielkreis räumlich angesiedelt werde, wiederholte Beckedorf, „aber wir bemühen uns, Räume zur Verfügung zu stellen“. Der nahtlose Übergang sei von der Gemeinde zugesagt und zu dieser Zusage stehe sie ebenso wie der Bürgermeister, betonte Beckedorf, doch habe sie eben jetzt noch keine Lösung, die man in der Öffentlichkeit kommunizieren könne.