Steinblöcke symbolisieren Kinderrechte

Torbjörn Johansen von der Gemeindejugendpflege, Negenborns Ortsbürgermeister Peter Reuter und JuKu-Leiter Bernd Tschirch schauten den Schülern und Künstler Michael Zwingmann bei der Entstehung der Steinblöcke für Kinderrechte x 16 in Negenborn am Montag in Mellendorf über die Schulter. Foto: A. Wiese

Die nächste Station der Kinderrechte x 16 für Negenborn ist bereits im Entstehen

Negenborn (awi). Alle 16 Ortsteile der Wedemark erhalten im Rahmen von „Kinderrechte x 16“ bis September nächsten Jahres ein eigenes Kunstwerk. Die Weltkugel in Wennebostel wurde letzte Woche gerade feierlich enthüllt (das ECHO berichtete). Da hatte zwischendurch niemand dem Künstler Peter Asendorf über die Schulter schauen dürfen. Die IGS-Schüler, die im Rahmen der Ganztagsschule am Kunstwerk für den Ort Negenborn arbeiten, luden hingegen am Montag zu ener „Zwischenbesichtigung“ ein. Sie arbeiten – auch in den Ferien! – gemeinsam mit Künstler Michael Zwingmann auf dem Festplatz in Mellendorf an zehn Kalk-Sandsteinblöcken, die im Frühjahr nächsten Jahres an der Bürgerwiese in Negenborn aufgestellt werden sollen. Auch Negenborns Ortsbürgermeister Peter Reuter nutzte die Chance, einen Blick auf die Steinblöcke zu werfen und war beeindruckt, wie geschickt die Jungen und Mädchen des achten Jahrgangs bereits mit Hammer und Meißel umgehen und wie motiviert sie bei der Sache sind. Im Vorfeld hatten sie sich Gedanken über die Kinderrechte gemacht und wie man sie darstellen kann. So wird ein Würfel beispielsweise das Recht auf Spiel und Freizeit symbolsieren, ein Rollstuhl das Recht auf Mobilität, eine Waage das Recht auf Gleichheit oder ein Kreuz das Recht auf Gesundheit und so weiter. Zunächst hatten die Schüler in der Mittagspause der Ganztagsschule Modelle hergestellt. Jetzt setzen sie ihre ganz Muskelkraft ein, um aus dem Kalk-Sandstein das entstehen zu lassen, was sie aus Ton vormodelliert haben. Karoline Hamann ist begeisert, wie ernst die Schüler ihre Arbeit nehmen. Mehrere Ferientage haben sie bereits „geopfert“, nach den Ferien soll an den Wochenenden weitergearbeitet werden. Wie genau die Blöcke auf der Bürgerwiese angeordnet werden und ob vielleicht noch ein Feuerkorb dazukommt, darüber werde noch diskutiert, erklärte Peter Reuter.