Stiftung für Behinderte fördert Inklusion

Klaus Lempart (r.) und Jürgen Benk ( 3. v. l.) von der Stiftung für Behinderte betrachteten interessiert, was Brelingens Schulleiterin Doris Rommel (2. v. r.), Christiane Hüsken, Jana Semeradt-Möller und Carola Bonk für die 3000 Euro von der Stiftung für Behinderte der Wedemark an Lernmaterial angeschafft haben. Foto: A. Wiese

Buchstaben- und Zahlenspiele sollen Erstklässler beim Lernen unterstützen

Brelingen (awi). Wenn das Inklusionsgesetz zum gemeinsamen Unterricht von Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung mit anderen Schülern an allgemein bildenden Schulen zum Schuljahr 2013/14 verbindlich in Kraft tritt, kann die Grundschule Brelingen schon auf zwei Jahre Erfahrung mit der praktizierten Inklusion zurückgreifen. Seit Schuljahresbeginn läuft das gemeinsame Projekt der Grundschule mit der Berthold-Otto-Förderschule. In den beiden ersten Klassen werden alle 36 Kinder mit Unterstützung der speziell ausgebildeten Förderlehrer unterrichtet. 16 Förderschullehrerstunden stehen zur Verfügung. Dazu gehören jedoch nicht nur speziell ausgebildete Lehrkräfte, die ihrerseits die Grundschullehrer anleiten, sondern auch spezielle Lehr- und Lernmaterialien, und dass die Grundschule Brelingen solche anschaffen konnte, dafür sorgte die Stiftung für Behinderte der Wedemark mit einer großzügigen Spende. Für 3000 Euro wurden Zahlenstäbe und verschiedene Buchstaben- und Zahlenspiele gekauft, die den Kindern das Lernen erleichtern und auf andere Art begreiflich machen sollen. Bei einem Besuch in der Schule nahmen Klaus Lempart und Jürgen Benk von der Stiftung für Behinderte der Wedemark diese Materialien jetzt in Augenschein und erkundigten sich nach dem Stand des Projektes.