Straßenbeleuchtung wird umgerüstet

Gemeinde investiert in den nächsten Jahren 3,4 Millionen Euro in LED

Wedemark (awi). Jetzt ist es amtlich: Die Gemeinde Wedemark wird in den nächsten drei Jahren 3,4 Millionen Euro für die Umrüstung ihrer Straßenbeleuchtung im gesamten Gemeindegebiet auf LED ausgeben. Der Verwaltungsausschuss hat am Montag einen konkreten Planungsauftrag im Umfang von 17.000 Euro an ein Büro aus Springe vergeben. Hier sollen die Grundlagen für die Ausschreibung erarbeitet werden, 2024 sollen alle Leuchtmittel ausgetauscht, die Ausleuchtung optimiert und nachjustiert sowie die Lichtkegel neu berechnet sein. Den Anliegern entstünden keine Kosten, versicherte Bürgermeister Helge Zychlinski am Donnerstag im Pressegespräch.
Der Verwaltungsausschuss hat außerdem das Änderungsverfahren für den Bebauungsplan im Gewerbegebiet am Bahnhof Mellendorf beschlossen. Der B-Plan aus dem Jahr 1968 soll dementsprechend angepasst werden, dass in Zukunft kein weiterer Einzelhandel mehr in diesem Gebiet zulässig ist. Der bestehende Bebauungsplan bildet wie berichtet die Grundlage für die Erweiterung des Famila-Marktes. Weiteren Einzelhandel soll es an dem Standort nun aber nicht mehr geben. Der Verwaltungsausschuss wurde zudem über die jährlichen Gerichtsverfahren informiert. „Wir haben nahezu alle Verfahren gewonnen oder die Kläger haben die Klage zurückgezogen“, berichtete Bürgermeister Helge Zychlinski.
Vergeben wurde vom Verwaltungsausschuss der Straßenendausbau Alte Festwiese in Elze an die Firma Scharnhorst aus Nöpke bei Neustadt am Rübenberge. Zudem hat der Verwaltungsausschuss an Stelle des Rates zwei Beschlüsse gefasst. Zum Einen geht es um einen Kredit für den Bau der neuen Kindertagesstätte in Trägerschaft der Lebenshilfe Langenhagen-Wedemark auf dem Gelände des Bauhofs in Hellendorf. In diesem Zusammenhang versicherte der Bürgermeister auf Nachfrage auch, dass die Gemeinde als Grundstückseigentümerin an den Mehrkosten für die Entsorgung des mit Kalk verunreinigten Bodens (das Echo berichtete) beteiligen werde. Außerdem fasste der Verwaltungsausschuss einen Rückstellungsbeschluss über 1,4 Millionen Euro, da die Gemeinde voraussichtlich 2022 mehr Regionsumlage zahlen muss.