Tag der offenen Waldhaustür

Heide Winterfeldt (von links), Corinna Cieslik-Bischof und Eva Krohm lassen sich mit Lehrern der IGS Wedemark und weiteren NABU-Mitgliedern am Tag der offenen Waldhaustür auch bei Regen nicht die gute Laune verderben. Foto: B. Stache

Viel Programm, viel Regen - und wenige Besucher kommen in den Wald

Wedemark (st). Zum Tag der offenen Waldhaustür mit Beginn am Sonntagvormittag hatten sich die Verantwortlichen des NABU Wedemark viel vorgenommen. Von der perfekten Ausschilderung der Besucherparkplätze, den Wegweisern für den Fußweg zum Waldhausgelände der Naturschutzjugend (NAJU-Gruppe Wedemark) in der Nähe des Lönssees, bis hin zu Kuchen und Getränken war alles sehr gut organisiert. Das regnerische Wetter sorgte für eine überschaubare Besucherzahl, nur wenige kamen ins NABU-Waldhaus im Wald an der Herrmann-Löns-Straße (K144) zwischen Mellendorf und Wiechendorf. „Wir haben eine Forscherstation der NAJU-Kinder, Informationen zum Naturschutz sowie ein Quizz rund um das NABU-Waldhaus vorbereitet“, erklärte NAJU-Teamleiterin Heide Winterfeldt. Zu den ersten Besuchern, die sie mit Corinna Cieslik-Bischof, Projektleiterin Waldhaus, und Eva Krohm begrüßen konnte, waren Lehrer der IGS Wedemark, die dem Regen getrotzt hatten. „Mit der IGS pflegen wir eine Kooperation zum Themenbereich Umweltbildung. Dazu kommen Schüler der IGS regelmäßig zu uns auf das Waldhausgelände zum Grünen Klassenzimmer“, berichtete Heide Winterfeldt. Die NABU-Mitglieder hatten für den Tag der offenen Waldhaustür Nistkästen ausgestellt, die auch zu kaufen waren. Das dichte Blätterwerk über dem Waldhaus sorgte für etwas Schutz vor dem Regen, der gegen Mittag nachließ. Der vierzehnjährige Jan-Niklas Cordes und die beiden Schwestern Jessica (13) und Rebecca Lange (10) hatten ihre Freude am Tag der offenen Waldhaustür, zu dem zirka 50 Besucher kamen, darunter viele NAJU-Kinder mit ihren Eltern. Auf der Suche nach Kleinstlebewesen, die zahl- und artenreich in dem naturbelassenen Waldgelände des NABU Wedemark leben, wurden Jessica und Rebecca schnell fündig und präsentierten einen kleinen Frosch. Nach seiner Bestimmung setzten die Mädchen das Tier wieder in seinem Feuchtbiotop aus.