Tag des Sports beim 1. FC Brelingen

Sven Ernst (von links), Rasmus Narjes, Daniel Hoß, Clarissa Gebauer, Ellen Bruns, Nico Schmidt und Martin Damaske werben am Tag des Sports für den Blindenfußball. Foto: B. Stache

Kinderfreundliche Kommune, Kinderrechte und Sparten stehen im Focus

Brelingen (st). Beim diesjährigen Tag des Sports auf der Anlage des 1. FC Brelingen gab es zwei Schwerpunkte: die Zusammenarbeit mit dem gastgebenden Sportverein aus Brelingen, der seine Sparten einem breiten Publikum vorstellte, sowie die Kinderrechte, die sich die kinderfreundliche Kommune Wedemark auf ihre Fahnen geschrieben hat. „Dazu gehören Gesundheit und Ernährung sowie das Recht auf Spiel, Sport und Freizeit“, machte Ellen Bruns deutlich. Die Gemeindejugendpflegerin hatte die sportliche und informative Veranstaltung organisiert und die Gesamtleitung inne. „Ich wurde vom Arbeitskreis Kinderrechte tatkräftig unterstützt“, lobte sie. Bei schönstem Sommerwetter eröffnete die stellvertretende Bürgermeisterin Susanne Brakelmann den Tag des Sports 2018. Ortsbürgermeister Patrick Cordes überreichte dem Sportverein im Namen des Ortsrats Brelingen ein „Flachgeschenk“. „Als Brelinger Bürgermeister freut es mich und den Ortsrat sehr, dass wir den diesjährigen ´Tag des Sports` hier und heute in Brelingen auf dem Gelände des 1. FC Brelingen gemeinsam feiern können. Spiel und Spaß, Staffellauf der Kinderrechte, Blindenfußball, Sportartikel-Flohmarkt und Selbstgebackenes haben uns hierher gelockt und sind ein sicherer Garant für ein tolles Event. Alles dafür ist vorbereitet und wir sind gespannt, ie es weitergeht“, so Patrick Cordes, der den Veranstaltern seinen Dank aussprach. Günter Stechmann, 1. Vorsitzender des Vorjahresausrichters MTV Mellendorf, übergab Nico Schmidt als Vorsitzenden des 1. FC Brelingen den „Staffelstab Tag des Sports“. Nachdem Schmidt das Rahmenprogramm vorgestellt hatte, eroberten die ersten Kinder und Jugendlichen die sportlichen Attraktionen, darunter ein großes, blaues Human Soccer Field von der Sportjugend Niedersachsen. Geboten wurde auch Blindenfußball. „Wir haben heute einen Parcours aufgebaut, damit die Sehenden einmal einen Eindruck bekommen, wie es ist, als Blinder Fußball zu spielen“, erklärte Blindenfußball-Bundesligaspieler Daniel Hoß. Blinde Fußballer spielen nach Gehör und Orientierungssinn – der Ball verfügt über eingebaute Rasseln. Er ist zudem kleiner und deutlich schwerer als ein üblicher Fußball, um näher am Mann zu bleiben und nicht zu hoch zu springen. Die Sehenden wurden mit einer abgedunkelten Brille und einem Kopfschutz ausgestattet. Christiane Freude, Vorsitzende der Unicef-Arbeitsgruppe Südheide, war beim Tag des Sports mit einen Unicef-Info-Stand dabei. Der Energieversorger enercity aus Hannover hatte eine Wasser-Bar aufgebaut. Für Freude sorgte auch die große Faire Erfrischungstafel mit frischem Obst und Müsli-Riegeln.