Team Blau gewinnt Liveshow auf Pro 7

Sie strahlen am Ende am meisten: Elisa Witek und ihr Freund André Timme (Mitte) jubeln zusammen mit Michael Zikmund (von links), Matthias Opdenhövel und Steven Gätjen. (Foto: Willi Weber)

Mega-Aufwand bei Fernsehübertragung aus Hellendorf

Hellendorf (ok). Der Himmel über der Wedemark war am Sonnabendabend hell erleuchtet, das Licht schien bis in die Nachbargemeinden. Die "Live-Show bei dir zuhause", die der Fernsehsender Pro 7 ausstrahlt, kam vier Stunden lang aus Hellendorf. Teils vom Bauhof der Wedemark, teils aus der Florastraße 5 in Hellendorf. Dort leben nämlich die beiden benachbarten Familien Gentz und Witek übereinander und traten jetzt in mehreren Spielen à la "Schlag den Raab" gegeneinander an, mussten ihre Pfiffigkeit und Schlagfertigkeit unter Beweis stellen. Eine Mischung aus sportlichem Wettkampf und Quiz, moderiert von Matthias Opdenhövel und Steven Gätjen. So mussten zum Beispiel aus verschiedenen Höhen Pfeile auf eine übergroße Dartscheibe geworfen, prominente Gesichter aus einer Lasershow erraten oder eine Mischung aus Autoscooter und Fußball gespielt werden. Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf mussten Songs erkennen, die in Hellendorf von Silbermond gespielt wurden. Und Rainer "Calli" Calmund freute sich über die leckeren Steaks, die die beiden Familien für ihn vorbereitet hatten und dann kredenzten. Aber auch Wedemärker Lokalprominenz kam bei der zweiten Auflage der Show zu ihrem großen Auftritt: Der Mellendorfer Schützenkönig Daniel Poth, Bowlingbahn-Inhaberin Christina Appel, Friseur Thomas Heinemann und Sänger Heinz-Rudolf Kunze mussten bei einem Quiz für die beiden teilnehmenden Familien in die Bresche springen. Am Ende war es dann das Team Blau in der Besetzung Elisa Witek, André Timme und Michael Zikmund, das insgesamt 70.000 Euro abräumte. Für ihre Gegner Monika Anders, Dave Hülsner und Elke Anders vom Team Rot blieben immerhin 10.000 Euro. Nachdem die umfangreiche Vorbereitung schon vier Tage vorher in der Wedemark begonnen hatte, drei Trucks und mehr als 100 Mitarbeiter des Privatsenders angerückt waren, sah auf dem Bauhof am Sonntag schon alle fast wieder so aus, als wenn dort niemals solch eine große Live-Show mit enormem Aufwand gelaufen sei.