Tempo-30-Modellprojekt in der Region

Sicherheit erhöhen:SPD macht sich für Realisierung stark

Region/Wedemark. Mit hoher Verkehrsgeschwindigkeit in Ortschaften gehen einige Probleme einher. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den Lärmschutz zu stärken und somit insgesamt eine verbesserte Lebensqualität in der gesamten Region Hannover zu erzielen, hat die Region Hannover ein Tempo-30-Modellprojekt eingeführt. Hinter dem Modellprojekt verbirgt sich diese Idee: In zahlreichen Ortsdurchfahrten soll der Verkehr im Rahmen eines Projektes beruhigt werden. Im Frühjahr 2020 wurde dafür seitens des Bundes die rechtliche Möglichkeit eröffnet. Kommunen können seitdem nicht mehr nur vor Kindergärten, Schulen oder Krankenhäusern, sondern im Rahmen eines dreijährigen Tests auch auf der gesamten Länge von Hauptverkehrsstraßen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde
anordnen. Wie im gestrigen Verkehrsausschuss der Region Hannover bekannt wurde, möchte das CDU-geführte Verkehrsministerium des Landes Niedersachsen die Realisierung des Projektes, die zeitnah vollzogen werden sollte, vorerst aussetzen, und das Projekt einer Prüfung unterziehen. Im Rahmen der Prüfung soll unter anderem die zwingende Erfordernis des Projektes begründet werden. Steffen Krach, SPD-Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten, und Walter Zychlinski, Regionsabgeordneter der SPD Wedemark, machen sich gemeinsam für die zeitnahe Realisierung des Modellprojekts stark. „Inzwischen haben sich nahezu alle Kommunen der Region Hannover mit insgesamt über 100
Straßenvorschlägen an dem Modellprojekt beteiligt. Das zeigt, wie gut das Projekt der Region
Hannover den Bedarfen vor Ort entspricht. Dieses mutige Leuchtturmprojekt muss zeitnah
realisiert werden. Dafür machen wir uns als SPD aus Überzeugung weiterhin stark“, sagt Krach. Er führt fort: „Das Modellprojekt ist ein Anfang und eine echte Chance für die Region
Hannover, um mehr Verkehrssicherheit gerade auch für Kinder in unseren Kommunen zu
schaffen und den Verkehrslärm zu reduzieren. Die Umsetzung ist zwingend notwendig – das sage ich nicht nur als Politiker, sondern auch als Vater von zwei kleinen Kindern.“
Rebecca Schamber, Ortsvereinsvorsitzende der SPD Wedemark, fügt hinzu: „Die Reduzierung der Geschwindigkeit ist an einigen Straßen bei uns vor Ort notwendig. Das habe ich aus vielen Gesprächen mit Eltern, Seniorinnen und Senioren sowie Anwohnerinnen und Anwohnern mitgenommen. Die Chance, die das Modellprojekt der Region eröffnet, möchten wir gerne in der Wedemark nutzen.“
Zustimmung erfahren Krach und Schamber von Daniela Mühleis, der SPD- Fraktionsvorsitzenden in der Wedemark. „Wir werden uns weiterhin im Rat gemeinsam mit
unseren Vertreterinnen und Vertretern in der Regionsversammlung für das Modell einsetzen.
Denn dieses verspricht mehr Verkehrssicherheit und besseren Lärm- sowie Klimaschutz für
unsere Gemeinde“, sagt Mühleis abschließend.