Tief im Westen

Die stellvertretende Katrin Meinen (von links), Franziska Jaap (Mitglied der Schulleitung und Teilnehmerin am Hospitationsprojekt) und Markus Bauch (Teilnehmer am Hospitationsprojekt).

Das „GM" au dem Weg nach Bochum

Mellendorf. Nicht nur Herbert Grönemeyer hat in seiner „Bochum-Hymne“ bereits vor fast 30 Jahren erkannt, dass es in Bochum „viel besser, als man glaubt“ sei. Die dort ansässige „Schiller-Schule“, ein Gymnasium mit gut 1.000 Schülerinnen und Schülern, hat im letzten Jahr den begehrten Deutschen Schulpreis erhalten, der jährlich u.a. von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung verliehen wird. Und da sich bekanntlich von „Siegern“ am besten lernen lässt, hat sich das Gymnasium Mellendorf im Rahmen des Hospitationsprogramms des Deutschen Schulpreises für den einzigen Hospitationsplatz an dieser Schule beworben. Aus zahlreichen Bewerbungen haben sich die Bochumer für das Gymnasium Mellendorf entschieden, sodass Markus Bauch (unter anderem Mitglied der Digitalisierungs-AG der Schule und Leiter der Schülerzeitung) und Franziska Jaap (Schulleitungsmitglied und verantwortlich für Schulentwicklung) im kommenden Schuljahr an dieser Schule hospitieren werden und von ihren Erfahrungen und den Ideen dieser ausgezeichneten Schule berichten können. Verbindende Elemente zwischen beiden Schulgemeinschaften gibt es auf jeden Fall: Vor der Schiller-Schule in Bochum liegt ein riesiger Löwe auf einem großen Sockel. Für dieses Kriegerdenkmal aus dem Ersten Weltkrieg hat die Schule eine Art Patenschaft übernommen. Und auch im Schulgebäude gibt es einen lebensgroßen Löwen aus Gips, der als Identifikationsfigur wirkt. Den „Mellendorfer“ beziehungsweise Wedemärker-Löwen findet man momentan zwar nur als Logo auf dem Briefpapier des Gymnasiums Mellendorfs und auf einzelnen Wänden in der Schule, aber eventuell lässt sich ein solches Projekt im kommenden Schuljahr auch in Mellendorf am Campus W installieren.