Tipidorf hat jetzt einen Totempfahl

Die Dauercamper am Natelsheidesee überraschten Campingplatz-Besitzerin Anja Krüger (knieend, Mitte) mit diesem drei Meter hohen Totempfahl. Foto: S. Birkner

Camper am Natelsheidesee überraschen Anja Krüger

Bissendorf-Wietze (sb). In einem richtigen Indianerdorf darf ein Totempfahl nicht fehlen, da sind sich die Dauercamper am Natelsheidesee einig. Um Anja Krüger, der Besitzerin des Campingplatzes, eine Freude zu machen, überreichten sie ihr am Sonnabend passend zum frisch eingeweihten Tipi-Dorf eine solche Skulptur. Selbstgeschnitzt und mit einer Gravur des Campingplatz-Logos thront das drei Meter hohe Kunstwerk jetzt noch in unmittelbarer Nähe des Sees. Den bunt bemalten Baumstamm designte übrigens die gleiche Künstlerin, die auch die Totempfähle für den bekannten Indianerfilm „Der Schuh des Manitu“ anfertigte. Bis zum 4. August, wenn im Indianerdorf das Kinderfest stattfindet, muss die 120 Kilogramm schwere Skulptur inmitten der Tipis angekommen sein: Dann, das war die Auflage der großzügig spendenden Dauercamper, muss sich Krüger wie bei den Indianern am Totempfahl festbinden lassen.