Treffen von jungen Skatern und SPD-Politikern

Die Schwarmstedter SPD traf sich mit jungen Skatern, um das Interesse an seinem Skater-Park auszuloten.

Ziel ist es einen Skater-Park einzurichten

Schwarmstedt. Kürzlich trafen sich Skater im Kindes- und Jugendalter mit Bürgermeisterin Claudia Schiesgeries, der SPD-Fraktionsvorsitzenden Dagmar Kosinski und Florian Otte (stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender und Mitglied im Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Soziales) unter der Vermittlung von Yanik Möller am Uhle-Hof in Schwarmstedt. Inhalt des Gespräches war das wachsende Interesse von Kindern und Jugendlichen in der Samtgemeinde an einem Skaterpark. Nachdem man ihn mehrfach angesprochen hatte, ob die Errichtung eines Skaterparks in der Samtgemeinde nicht umsetzbar wäre, entschied er sich, einen direkten Austausch zwischen den Interessierten und präsenten kommunalen Politikern zu ermöglichen, erklärte Yanik Möller. Über 100 Skater sind aktuell innerhalb der Samtgemeinde unterwegs, da sei es ein wichtiges und richtiges Signal, diesen jetzt ein Ohr für ihre Wünsche zu geben, gerade auch nach der Zeit des eher kinderunfreundlichen Lockdowns, sagte Yanik Möller weiter und freute sich über die Anwesenheit der Kommunalpolitiker. Begeistert äußerten sich ebenfalls Claudia Schiesgeries, Dagmar Kosinski und Florian Otte, da auch das zahlreiche Erscheinen der Kinder und Jugendlichen zeige, dass den Skatern eine solche Anlage wirklich wichtig ist. „Für uns ist das ein sehr positives Signal. Schon oft wurden wir in der Kommunalpolitik auf den Wunsch nach einem Skaterpark aufmerksam gemacht, aber noch nie von so vielen Interessierten wie aktuell“, zeigte sich Claudia Schiesgeries beeindruckt. So ein Park sei natürlich mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden und da habe man mit so vielen Sportlern, die sich auch wirklich für ihre Wünsche einsetzen, entsprechenden Rückenwind für die Umsetzung eines solchen Vorhabens. Ziel sei es schließlich nicht, einen Park zu realisieren, an dem nach kurzer Zeit das Interesse wieder verloren gehe. Im Laufe des Gespräches stellte sich nämlich eines ganz besonders heraus: dass die Realisierung ohne die Kinder und Jugendlichen nicht zielführend wäre. „Es macht keinen Sinn, etwas für euch zu entwickeln, ohne eure Wünsche, um die es ja in erster Linie geht, zu berücksichtigen“, betonten auch Florian Otte und Dagmar Kosinski. Jannes Beddermann, einer der Sportler, sicherte diese gewünschte Zusammenarbeit, weiterhin unter dem Austausch über Yanik Möller, zu. Darüber hinaus könne man das Angebot sportlicher Freizeitaktivitäten in der Samtgemeinde voranbringen, „gerade mit Blick auf den Bewegungsrückgang während des Lockdowns sicherlich sinnvoll“, so Otte. Schließlich würde es mit einem Skaterpark nicht bei den derzeit etwa 100 Skatern bleiben. Ein wenig musste die Bürgermeisterin die Euphorie dann aber doch noch bremsen, indem sie herausstellte, dass man solche wichtigen Entscheidungen nicht von heute auf morgen treffen könne und man ja auch zunächst eine geeignete Fläche finden müsse. Die Skater zeigten dafür Verständnis und freuten sich über die Wahrnehmung ihrer Wünsche und Interessen. Nachdem man sich noch etwas über mögliche Beispielobjekte, die unterschiedlichsten Arten und Formen von Rampen sowie den Unterschied eines Skateparks und einer „Skate Street“ unterhielt, nutzte man noch das wunderschöne Wetter für ein coronakonformes Foto. Sollten Sie auch Anregungen für einen Skaterpark in der Samtgemeinde haben, oder sogar eine Idee für eine geeignete Fläche, können Sie sich gerne per Mail an spd.schwarmstedt@gmail.com wenden.