Unterstütztung für Unicef Aktion „Wasser wirkt"

Fenja Gottschalk, Sinah Mussmann und Carolin Berndt am Infostand der Unicef im REWE-Markt.

Schülervertretung des Gymnasiums und Christiane Freude bei REWE

Mellendorf. Sauberes Wasser ist Menschenrecht und natürlich auch Kinderrecht. Dennoch haben 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sicherem Wasser – darunter mehrere Millionen Kinder. Deshalb beabsichtigt Unicef, in den nächsten eineinhalb Jahren mindestens weitere 500.000 Kinder langfristig mit sicherem Wasser zu versorgen, das sie vor einer Vielzahl von Krankheiten schützen soll. Im Durchschnitt sind dafür zehn Euro pro Kind erforderlich. Darüber informierte eine Abordnung der Schülervertretung des Gymnasiums Mellendorf gemeinsam mit Christiane Freude von Unicef am Sonnabend beim REWE Zwingmann in Mellendorf.
Die Schülerinnen informierten über den Wasserverbrauch eines Deutschen (170 Liter), inklusive durchschnittlicher kommunaler Verbrauch wie zum Beispiel Parkbewässerung. „Ein Mensch braucht mindestens 20 Liter. In Uganda hat er aber nur fünf Liter zur Verfügung. Beim Glücksrad-Drehen konnten die Passanten am Sonnabend einen Becher Wasser gewinnen. Vor allem aber wurden sie gebeten,
einen Teil ihrer Pfandflaschen für Unicef zu spenden. Bis Ende des Jahres gibt es beim REWE Zwingmann einen Briefkasten neben der Pfandentleerung, wo Wertcoupons eingeworfen werden können, die dann der Unicef-Aktion zugute kommen. Mit dem Erlös der vier Stunden-Aktion am Sonnabend wird fünf bis sechs Kindern langfristig sauberes Wasser ermöglicht, denn für zehn Euro kann ein Kind in Uganda langfristig sauberes Wasser erhalten,“ erklärt Carolin Berndt von der Schülervertretung. Die Schüler demonstrierten die jeweiligen Wassermengen, so stellten zum Beispiel die roten Kisten mit jeweils zwölfmal Ein-Liter-Flaschen den durchschnittlichen kommunalen Wasserverbrauch pro Person und Tag in Deutschland dar.