Verkehr zum Recyclinghof überprüfen

Machten sich ein Bild von der Verkehrssituation an geplanten Standort des Recyclinghofes Nord Auf der Haube im Gewerbegebiet Bissendorf: die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann, Ortsratsmitglied Guido Barke, Holger Bleich von der CDU-Gemeinderatsfraktion und Susanne Kopp von der Bissendorfer CDU. Foto: A. Wiese

CDU stellt Antrag an Bürgermeister für Ratssitzung am nächsten Montag

Bissendorf (awi). Dass der neue Recyclinghof Nord für das Einzugsgebiet Wedemark, Burgwedel und Langenhagen ins Gewerbegebiet Bissendorf kommt, das begrüßt die Wedemärker CDU ausdrücklich, betonten Susanne Brakelmann, Holger Bleich, Susanne Kopp und Guido Barke bei einem Ortstermin am Mittwoch ausdrücklich. Doch die Kommunalpolitiker machen darauf aufmerksam, dass rechtzeitig schon bei der Planung ein Auge auf die Verkehrsführung gerichtet werden muss. Daher hat die CDU-Ratsfraktion für die Ratssitzung am nächsten Montag einen mehrteiligen Antrag an Bürgermeister Tjark Bartels gerichtet: 1. Um die Anwohner des Westerfeldweges zu entlasten, möge die Verwaltung eine Planung einleiten, das Gewerbegebiet Bissendorf von Norden her zu erschließen. 2. Da diese Planung und die Umsetzung einige Zeit erfordern werden, soll die Beschilderung zum Wertstoffhof so gestaltet werden, dass der Westerfeldweg und die kleinen Straßen im Zentrum Bissendorfs nicht durch den Anlieferverkehr belastet werden. Die Verwaltung möge sich mit der Straßenführung Auf der Haube/Schlager Chaussee auseinandersetzen. Die Kurvenführung in der Einfahrt erschwert einen Begegnungsverkehr von Lastern und PKW mit Anhängern. „Weil es eine Linksabbiegespur gibt, wenn man in die Straße Auf der Haube einbiegen will, wird diese Möglichkeit ohnehin schono als Hauptzufahrt zum Gewerbegebiet genutzt“, so Susanne Brakelmann. Wenn weitere Privatwagen mit Anhänger und Fahrzeuge von aha dazukämen, könne die Situation brenzlig werden. Die Verwaltung werde daher gebeten, zu überprüfen, ob möglicherweise bauliche Veränderungen an der verschwenkten Straßeneinfahrt die Situation entspannen würden. Wichtig ist den Bissendorfer Politikern auch, dass der Verkehr von außerhalb über die L 190 zum Recyclinghof im Gewerbegebiet Bissendorf geführt wird. Der Westerfeldweg zum Beispiel dürfe nicht als Anfahrtstraße genutzt werden, auch nicht für den Verkehr aus den Dörfern im Nordosten wie Gailhof, Meitze und Wennebostel. Die CDU regte an, mögliche Anfahrtwege bereits auf der Internetseite des Recyclinghofes beziehungsweise im Informationsflyer zu benennen. Vor allem aber macht sich die CDU für den Ausbau der Nordanbindung von der Scherenbosteler Straße zum Langen Acker stark. In Bissendorf- West seien alle Grundstücke verkauft, ein Planverfahren für die Straße könne in Gang geschoben werden. Bis diese fertig sei, müsse von den anfahrenden Bürgern der Umweg über die L 190 in Kauf genommen werden.