Verkehrswende voranbringen

SPD erläutert verkehrspolitische Schwerpunkte

Wedemark. SPD-Ratsfrau Karin Kuhlmann und Bürgermeister Helge Zychlinski erläutern die gemeinsamen verkehrspolitischen Schwerpunkte von SPD und Bürgermeister für die kommende Wahlperiode:„Verkehrswende und Verkehrssicherheit gehören für die SPD-Wedemark untrennbar zusammen. Auch in einer Flächengemeinde wie der Wedemark ist die Verkehrsfläche begrenzt und muss daher von allen am Verkehr Teilnehmenden geteilt werden.

Fußgänger, Radfahrende, Motorisierte müssen also in ganz besonderer Weise aufeinander Rücksicht nehmen und die Rechte und das Sicherheitsbedürfnis der anderen Verkehrsteilnehmer anerkennen. Die Infrastruktur muss entsprechend gestaltet werden. Hier sehen wir für uns eine zentrale Aufgabe. Die Verkehrswende bedeutet aber in ihrem Hauptanliegen, dass im Rahmen der Klimaschutzvorgaben die CO2- Emissionen gesenkt werden müssen, um wirksam regional einen Beitrag gegen die globale Erwärmung zu leisten. Zusätzlich braucht es vor Ort Lösungen, die die Wedemärker Ortsteile hinsichtlich des Durchgangsverkehres entlasten.“In der kommenden Wahlperiode haben wir einiges vor:

Wir wollen die Straßenausbaubeiträge abschaffen, die Maßnahmen des Straßenbau- und Sicherheitskonzeptes umsetzen, ebenso eine Umsetzung des Radwegeplans für Alltags- und Freizeitfahrten. Der Masterplan Radverkehr soll bis 2026 umgesetzt werden, hierfür sollen zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Verkehrsentlastung der Ortskerne und ergänzende Maßnahmen (Tempo 30, Temporeduzierung vor den Ortschaften) muss durch verschiedene ortsangepasste Instrumente erfolgen. Öffentliche E-Ladestationen sind auf mindestens 40 Säulen bis 2026 auszubauen.Das Pilotprojekt Sprinti muss gemeinsam mit der „Wedebiene“ eine Dauereinrichtung werden. Kostenlose und komfortable Fahrradparkhäuser sollen an jedem Bahnhof errichtet werden.
Auf Regionsebene soll es ein 365 Euro-Ticket für Bus und Bahn geben.