Verlässliche Kinderbetreuung, digitale Schulen und Vorfahrt für das Ehrenamt

CDU-Bürgermeisterkandidat Marco Zacharias legt letztes Positionspapier vor

Wedemark. Bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuung, Digitalisierung der Schulen und Stärkung des Vereinslebens in den Dörfern: Mit Vorlage seines vierten Positionspapiers hat CDU-Bürgermeisterkandidat Marco Zacharias den letzten Teil seines Programms vorgestellt. Darin spricht sich der 32-Jährige unter anderem dafür aus, den wachsenden Bedarf an Betreuungskräften durch eine interkommunal betriebene Sozial-Fachschule zu decken, flexiblere Betreuungszeiten zu prüfen und die Ortsratsmittel zur Unterstützung der Ehrenamtlichen zu erhöhen.
„Eine bildungsorientierte Kinderbetreuung ist Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie für die Entwicklung und Sozialisierung der Kinder. Ich werde den Ausbau daher bedarfsgerecht fortsetzen“, schreibt Zacharias in seinem Papier. Dabei setze er neben selbst betriebenen Kindertagesstätten und Horten auch auf freie Träger. „Die gute Zusammenarbeit mit den bewährten Trägern werde ich fortsetzen und weiterentwickeln. Auch neue Träger, die das Angebot ergänzen, sind gern gesehen“, so der CDU-Bewerber. Dem wachsenden Fachkräftemangel, verschärft durch den Einstieg in die Drittkraft, will er mit einer eigenen Sozial-Fachschule begegnen, die zusammen mit den umliegenden Gemeinden betrieben werden könnte: „Die in der Region Hannover bereits zu beobachtende Abwerbepolitik lehne ich ab. Wir müssen uns dem Problem gemeinsam stellen und sollten unsere eigenen Erzieherinnen und Erzieher ausbilden.“
Ein Schwerpunkt der kommenden Jahre sei zudem der Ausbau der digitalen Infrastruktur in den Grund- und weiterführenden Schulen. „Die Erfahrungen vieler Eltern und Schüler in der Pandemie haben gezeigt, dass die Digitalisierung der Schulen in der Wedemark nicht den Erfordernissen der Gegenwart entspricht“, sagt Zacharias. „Um die integrierten didaktischen Konzepte der Grund- und weiterführenden Schulen umsetzen zu können, bedarf es eines erheblichen Ausbaus der digitalen Infrastruktur von WLAN über Smartboards und Tablets bis hin zu einer IT-Schulbetreuung und Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte.“ Bestehende Förderungen von Bund und Land sollten bestmöglich abgerufen werden.
Zur Unterstützung des Dorflebens, das maßgeblich durch ehrenamtlich Tätige gestaltet werde, spricht sich der CDU-Bürgermeisterkandidat dafür aus, die Ortsratsmittel zu erhöhen, Vereine bei der Einwerbung von Fördermitteln zu beraten und geeignete Räume in den Dörfern vorzuhalten. Auch auf das Wissen und die Erfahrungen der Aktiven möchte Zacharias zurückgreifen: „Ich werde themen- und anlassbezogen um Stellungnahme der jeweils betroffenen Vereine und Organisationen bitten und diese bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen beteiligen. Ich befürworte die Berufung von fachkundigen Bürgern beispielsweise in den Umwelt- und Klimaschutz- oder den Sportausschuss.“
Alle Positionen des Kandidaten gibt es online unter www.marco-zacharias.de/marco-zacharias-themen.