Verschönerungsverein feiert immer noch

Gelungen ist die Darstellung der Aktivitäten des Verschönerungsvereins in der Vitrine auf dem Gang in den Keller des Bürgerhauses. Es lohnt sich auf jeden Fall dort einmal vorbeizuschauen. Fotos: A. Wiese

Im Jubiläumsjahr geschenkten Baum gepflanzt und Vitrine im Bürgerhaus bestückt

Bissendorf (awi). Auch wer nicht unbedingt austreten muss, sollte es sich nicht nehmen lassen, in den nächsten Wochen einmal bei der Vitrine im Keller des Bürgerhauses in Bissendorf vorbeizuschauen. Dort hat nämlich der Verschönerungsverein anlässlich seines 50-jährigen Bestehens in sehr individueller Weise die Vitrine bestückt: Alle Aktivitäten des Vereins sind dort nachgestellt: Ein Trecker mit Anhänger und Holz darauf steht für die Kopfweidenpflege, beschriftete Bäume für den Ereigniswald, ein Häufchen Erde mit Blüten drauf für die Pflanzaktionen, ein Karussell, altes Werkzeug und ein angefangener Weidenkorb für den Krammarkt, zwei Holzbuden mit Glühweinbechern für den Weihnachtsmarkt, ein Garten für die offene Pforte, und der Nistkasten ist ebenso selbst erklärend wie der Müll im untersten Fach. Professionelle passende Fotokulissen sind das i-Tüpfelchen. Idee Susanne Brakelmann und Petra Jungkind. Die Grafikerin hat die Fotokulissen angefertigt und Susanne Brakelmanns Mann Michael hat seine handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt und Karusell, Buden und andere Einzelheiten gewerkelt. „Zur Belohnung hat er auch eine neue Bandsäge bekommen“, schmunzelt Susanne Brakelmann. Sie hat überlegt, koordiniert, organisiert und schließlich zusammen mit Petra Jungkind zwei Stunden lang die Vitrine bestückt, und das Ergebnis ist wirklich sehenswert. VNV-Vorsitzender Helmut Dohnke hat am Freitag zusammen mit Heidemarie Heinzelmann endlich den Grafensteiner Apfelbaum im Ereigniswald eingepflanzt, den der Verein von Fritz und Martina Schnehage vom Mellendorfer Verschönerungsverein zum 50. Geburtstag bekommen hatte. Die Witterung hatte die Aktion nach hinten verschoben. Tragen wird der Grafensteiner aber wohl erst in zwei Jahren, schätzt Dohnke.