Verzögerung beim Mensabau

Der Anbau mit Mensa und Klassenraum hat scon Gestalt angenommen.
 
Besichtigung des Klassenraums.

Bildungsausschuss besichtigt Grundschulanbau

Brelingen. Der Bildungsausschuss hat vor seiner jüngsten Sitzung den Anbau an die Grundschule Brelingen besichtigt, mit der Intention, die Ausschussmitglieder über den Stand der umfangreichen Bauarbeiten zu informieren, insbesondere im Hinblick darauf, dass die Schule ab dem nächsten Schuljahr offene Ganztagsschule wird. Für den Fachausschuss waren neben der Vorsitzenden Daniela Mühleis Jessica Borgas, Konstanze Giesecke, Martin Schönhoff, Klaus Schroth, Mario Stumpf, Karin Kuhlmann, von der Verwaltung Jörg Clausing und Karl Pfeiffer, Anna Emde und Susanne Bischoff sowie die Schulleiterin, Doris Rommel.
Die Bauarbeiten liegen laut nach Angaben von Emde und Bischoff im Plan. Die für die Inbetriebnahme des Klassenraumes, der Mensa und der Küche erforderlichen Arbeiten sind grundsätzlich soweit fortgeschritten, dass mit Ausnahme von kleineren Restarbeiten nur noch Malerarbeiten ausstehen. Bei der Mensa kommt es zu einer Verzögerung. Hier ist an zwei Wänden, einer Außenwand und einer Innenwand ein Wassereintritt zu sehen. Die Wände sind an mehreren Stellen feucht.  Anna Emde erklärte, dass die Ursache des Schadens ermittelt worden sei und beseitigt wird. Trotz dieser Umstände sei davon auszugehen, dass die Räume bis Mitte August fertiggestellt sind und in Betrieb genommen werden können. Außenarbeiten und Restarbeiten, die für Inbetriebnahme des Anbaus nicht zwingend erforderlich sind, werden nach Schulbeginn fertig gestellt.
Die dringende Frage der Ausschussmitglieder war: Was ist, wenn es mit der Fertigstellung doch nicht doch nicht klappt? Gibt es einen sogenannten "Plan B"? Einen konkreten Plan, wie damit umgegangen werden soll, wenn zu Beginn des nächsten Schuljahres die neuen Räumlichkeiten noch nicht genutzt werden können, gibt es tatsächlich nicht, weil sowohl die Schulleitung als auch die Verwaltung davon ausgehen, dass die notwendigen Arbeiten rechtzeitig zu Ende gebracht werden können, Fachbereichsleiter Clausing hat allerdings deutlich gemacht, dass für den Fall, dass sich derartige Probleme tatsächlich abzeichnen würden, sehr schnell in Kooperation mit der Schule Lösungen entwickeln lassen.
Von allen Seiten wurde versichert, dass der Bauzeitenplan genau im Auge behalten wird und im Notfall Alternativen gefunden werden können.
Von der Schulleiterin wurde besonders hervorgehoben, dass die Zusammenarbeit mit der Verwaltung sehr gut funktioniere. Auch bezüglich der Ausstattung und Einrichtung, die im Wesentlichen mit Karl Pfeiffer abgestimmt wird, gibt es keine Differenzen. Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung wurde als vertrauensvoll und wertschätzend beschrieben. Es werde auf die Wünsche der Schule eingegangen, man werde gehört.
Einen Dank richtete die Schulleiterin in diesem Zusammenhang auch an den Bildungsausschuss für die wertschätzende Behandlung des Anliegens und im Hinblick auf die Entscheidung der Ratsmitglieder, auch hier habe man sich gehört und verstanden gefühlt. Das Interesse der Ausschussmitglieder galt dann noch den Fragen zur besonderen Situation der Schule, der Kinder und der Eltern im Rahmen der Corona-Krise. Sie wollten auch wissen, ob es eine Abschlussfeier für die vierten Klassen und eine Willkommensfeier für die Schulanfänger geben wird. Schulleiterin Rommel führte aus, dass man es durch die Erfahrungen der letzten Wochen zwischenzeitlich gewohnt sei, dass es regelmäßig Änderungen der Regelungen gäbe, die zu beachten wären. Die Schulleitung und die Lehrerinnen und Lehrer betrachten dies jetzt offensichtlich mit einer großen Gelassenheit. Es werde für die ausscheidenden Schüler eine kleine Feier geben und auch für die Schulanfänger werde etwas organisiert. Ein großes Glück sei in diesem Zusammenhang auch, dass die Schule über schöne Außenanlagen verfüge, so dass man darauf ausweichen könne. Abschließend stellte die Ausschussvorsitzende Daniela Mühleis fest:
„Wir haben das Dankeschön an die Verwaltung und Politik gerne entgegen genommen.“