vhs bezieht ihre neue Geschäftsstelle

Noch sieht man, dass an der neuen Geschäftsstelle der vhs in Bissendorf am Mühlenberg fleißig gearbeitet wird, doch vhs-Leiter Friedrich Noack und Alexandra Igel vom Talentnetzwerk sind schon sehr zufrieden mit ihrem neuen Domizil, das der Volkshochschule in der Wedemark ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Foto: A. Wiese

Ehemaliges Lehrerwohnhaus in Bissendorf ist jetzt das Domizil der Volkshochschule

Bissendorf (awi). Ganz abgeschlossen ist der Umbau der neuen Geschäftsstelle der Volkshochschule Hannover-Land in Bissendorf noch nicht, doch Geschäftsstellenleiterin Elke Zimmermann und Alexandra Igel vom Talentnetzwerk mit ihrem Team sind am Montag dennoch eingezogen. Stolz präsentierte vhs-Leiter Friedrich Noack am Nachmittag bei der Vorstellung des neuen Programms auch die neuen Räumlichkeiten, die die Gemeinde der vhs laut Vertrag kostenneutral zur Verfügung stellt.
Das sei in allen Kommunen, die in den Vertrag mit der Volkshochschule Hannover-Land eingebunden sind, so geregelt, erklärte Noack. Auf dieser Basis nutzt die vhs beispielsweise in Neustadt das ehemalige Freizeitzentrum und in Großburgwedel die Räume auf dem Amtshof. Darüberhinaus nutzt die vhs jedoch auch weiterhin Räume in der Berthold-Otto-Schule am Gilborn für Seminare, ebenso im Schulzentrum und in den Dörfern, beispielsweise in den alten Schulgebäuden in Elze und Scherenbostel. Doch mit der neuen Geschäftsstelle in Bissendorf, in der sich neben den Büroräumen für die Verwaltung sieben allgemeine, sehr individuell gestaltete Unterrichtsräume für Kleingruppen bis zwölf Personen, verteilt auf drei Etagen, befinden, breche für die vhs in der Wedemark tatsächlich ein neues Zeitalter an, bestätigte Noack. Ganz ausdrücklich lobte er die ausgezeichnete Kooperation mit der Gemeindeverwaltung, die Eigentümer und Bauträger des neuen Gebäudes sei, das in den fünfziger Jahren als Lehrerwohnhaus erbaut worden und in den letzten Jahren als Mietwohnungshaus genutzt worden war. Beim Umbau sei nicht nur die Raumaufteilung verändert, sondern das Haus auch gleich umfassend saniert, beispielsweise in der Gründung trocken gelegt worden, erklärte Noack. An den Umbau-
kosten habe sich die Volkshochschule im Rahmen ihrer Möglichkeiten finanziell beteiligt und mit ihren Auszubildenden auch Eigenleistungen eingebracht, beispielsweise beim Tapezieren. Wenn in wenigen Wochen die Kurse starten, soll zumindest innen alles fertig sein. Die Außenanlagen müssen noch hergerichtet werden. Spätestens im nächsten Jahr soll jedoch auch eine Art Terrasse angelegt sein, die Seminare im Freien ermöglicht, erläuterte Angela Pfeiffer von der vhs. Rund 480 Quadratmeter Nutzfläche, schätzt Noack, stehen der vhs am Mühlenberg 15 zur Verfügung. Durch ein intelligentes Türöffnersystem, bei dem der Daumenabdruck der Dozenten eingescannt wird, spart die vhs einen Hausmeister in Bissendorf ein. „Das rechnet sich für uns auf jeden Fall, daher haben wir die Kosten dafür gerne übernommen“, so Noack. Eine dritte Etage wurde geschaffen, indem im Obergeschoss eine Treppe zum Dachgeschoss eingebaut und eine offene Galerie eingerichtet wurde. Für welche Seminare diese interessante Räumlichkeit genutzt werden soll, steht noch nicht abschließend fest, doch könnte sich Friedrich Noack dort auch Yoga oder andere Angebote aus dem Gesundheitsbereich vorstellen, während seine Mitarbeiterinnen dort im Geiste bereits ein Atelier einrichteten. Einig sind sich jedenfalls alle unter dem Strich, dass die vhs mit diesem Gebäude, das ihr die Gemeinde zur Vefügung stellt, richtig Glück gehabt hat. Die Geschäftsstelle hat jetzt natürlich auch eine neue Telefonnummer: Die Zentrale ist unter
(0 51 30) 97 56 23-0 erreichbar. Die Faxnummer lautet (0 51 30) 97 56 23-9. Die E-Mail-Adresse hat sich nicht geändert: wedemark@vhs-hannover-land.de. Noack erklärte, in erster Linie sollten Jugend- und Sprachangebote in Bissendorf stattfinden. Der Trend zu Kleingruppen sei ohnehin deutlich erkennbar. Und das Talentnetzwerk hat hier seinen Sitz und kann von hier aus koordinieren. Da ein Einbau eines Liftes nicht möglich war, sind die neuen vhs-Räume allerdings nur teilweise barrierefrei, aber der Zugang für Rollstuhlfahrer zu den Räumen im Erdgeschoss, wo sich ein Gruppenraum und Sanitäranlagen befinden, ist kein Problem.