Viele Veränderungen

Bürgermeister Helge Zychlinski rechts, mit Würdenträgern und Geehrten der Feuerwehr Oegenbostel 2019. Foto: E. Rodenbostel

Guter Zusammenhalt bei Oegenbosteler Feuerwehr

Oegenbostel (er). Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Oegenbostel waren alle 18 Aktiven erschienen. Mit vier Alterskameraden und 60 Fördermitgliedern zählt Oegenbostel 82 Feuerwehrmitglieder. Nach der Begrüßung und dem anschließenden Essen wurde die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden mit 1316 Stunden angegeben. Insgesamt hat die Wehr 41 Dienste geleistet und drei Alarmierungen absolviert. Die Oegenbostler Wehr nahm an einem Kuppelkontest in Möllenhagenbeck und beim Gemeindewettbewerb in Negenborn teil, bei dem sie den ersten Platz erzielte.
Der Sicherheitsbeauftragte Henning Schmidtmann konnte bei seinem Bericht melden, dass keine Verletzungen oder Unfälle aufgetreten waren. Atemschutzbeauftragter Rouven Kalac meldete sechs aktive und ausgebildete Atemschutzträger und drei weitere Feuerwehrkameraden für anstehende Lehrgänge. Insgesamt wurden 120 Stunden bei den Atemschutzgeräteträgern absolviert, wovon drei Streckentermine waren, bei denen die körperliche Fitness unter Belastung getestet wird. Es fand eine Ausbildung an der Drehleiter statt und im Heißcontainer in Elze.
Bürgermeister Helge Zychlinski bedankte sich für das Herzblut und Engagement. „Feuerwehr ist ein Sicherheitsbaustein in der Gemeinde und wir gehen diesen Weg weiter. Wir haben in diesem Jahr eine Million Euro für die Drehleiter in Mellendorf in Auftrag gegeben und für neue Helme aus Niedersachsen wurden 130 000 Euro zur Verfügung gestellt. Im nächsten Jahr soll Berkhof ein neues Feuerwehrhaus bekommen und für Meitze und Gailhof wird ein gemeinsames Haus geplant, hier fehlt ein Grundstück. Weiter wird in die Fahrzeuge und persönliche Schutzausrüstung investiert“, schloss der Bürgermeister. Ortsbürgermeisterin Rosemarie Spindler, Pastorin Deborah Becker und Ralph Wille, erster Stellvertreter der Reservistenkameradschaft schlossen sich mit Dankesworten an.
Stellvertretender Gemeindebrandmeister Sebastian Jagau erläuterte: „Die Vollschalenhelme werden schon Anfang des Jahres kommen. Weiter werden Warngeräte für Kohlenmonoxid und elektronische Schreibtafeln (Tablets) angeschafft. Außerdem wir es Systemtrenner für Trinkwasser geben. Das verhindert, dass Löschwasser in das Trinkwasser fließen kann. Im nächsten Jahr soll auch der Einsatzstellenfunk auf Digitalfunk umgestellt werden.“ Erfreut gab Sebastian Jagau die Spitzenposition der Wedemark für Frauen in der Feuerwehr bekannt. „Mit 12,9 Prozent liegen wir über dem Durchschnitt von Niedersachsen mit 12,5 Prozent und Deutschlandweit nur 10.8 Prozent.“
Die anschließenden Wahlen führten zu vielen Veränderungen. Neue Atemschutzbeauftragte wurde Marie Wittbecker. Jürgen Biester wurde für 40 Jahre stellvertretenden Vorsitz geehrt und von Klaus Wilhelms zum Ehrenamtlichen Gemeindefeuerwehrmann vorgeschlagen. Den stellvertretenden Vorsitz wird Eckhard Wittbecker bekleiden. Ortsbrandmeister Jens Senger legte das Amt nieder, da er sich für das nächste Jahr einen Neuanfang im Harz vorgenommen hat. Sein Nachfolger wurde Rouven Kalac. Alle Wahlen fanden schnell und ohne Schwierigkeiten statt.
Befördert zum Feuerwehrmann wurden Christian Follmer und Marvin Kütz. Die Oberfeuerwehrfrau Marie Wittbecker, Oberfeuerwehrmann Christian Durban, Eckhard Wittbecker und René Helms wurden ernannt. Sonja Wilhelms wurde zur Hauptfeuerwehrfrau befördert und mit Hauptfeuerwehrmann Henning Schmidtmann für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Horst-Eckhard Sievert ausgezeichnet. Bereits in diesem Jahr wurde auf das Feuerwehrjubiläum im Jahr 2022 aufmerksam gemacht und die Wettkampfgruppe 2019 erreichte den Titel „Feuerwehrmann /-frau des Jahres“. Jens Senger wünschte den Kameraden weiter alles Gute und schloss mit den Worten: „Es sind im Moment viele junge Feuerwehrkameraden dabei. Eine tolle Truppe. So macht Feuerwehr Spaß.“