Volksbank in Mellendorf ist Kinderschutzinsel

Moritz Meyer (von links) von der Kinderschutzallianz, ............ und Frank Felgner von Mellendorfer Filiale der Hannoverschen Volksbank präsentieren den Aufkleber, der die Geschäftsstelle als Kinderschutzinsel ausweist. Foto: A. Wiese
Mellendorf (awi). Eine Kinderschutzinsel ist ein Geschäft, in das Kinder gehen können, wenn sie Hilfe brauchen, ganz egal, ob sie Haustürschlüssel verloren oder vergessen haben, Angst vor Schulkameraden haben oder sich nicht nach Hause trauen, weil sie ein schlechtes Zeugnis in der Tasche haben. Und so kann es noch viele andere Gründe geben, warum Kinder in ein Geschäft gehen, an dessen Tür der Aufkleber Kinderschutzinsel klebt, und um Hilfe bitten. Seit dieser Woche ist auch die Filiale der Hannoverschen Volksbank in Mellendorf an der Wedemarkstraße so eine Kinderschutzinsel. Und nicht  nur die in Mellendorf, berichten Filialleiter Frank Felgner, Pressesprecher Matthias Mollenhauer und Moritz Meyer von der Kinderschutzallianz. Denn zukünftig haben Kinder, die sich bedroht fühlen oder Angst haben,in der Region Hannover mehr als 30 neue Zufluchtsorte. Die Hannoversche Volksbank kooperiert mit der Kinderschutzallianz, deren Geschäftsstelle durch das Niedersächsische Ministeriuzm für Innteres und Sport als unterstützender Beitrag gestellt wird. „Wir kennzeichnen unsere Geschätsstellen als Kinderschutzinseln und geben Kindern so einen sicheren Anlaufpunkt, wenn sie sich gefährdet fühlen oder aus einem anderen Grund Hilfe brauchen",erklärt Frank Felgner.
Die Beschäftigten der Bank erhalten hierzu einfache Hinweise, wie sie sich gegenüber Kindern in Not verhalten sollen. „Das Wichtigste ist, die Angst des Kindes ernst zu nehmen und ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln", erläutert Moritz Meyr von der Kinderschutzallianz und freut sich über die neuen Anlaufstellen in Stadt und Region Hannover, Hildesheim und Celle. Bis zum Jahresende sollen dann alle Geschäftsstellen mit dem markanten Aufkleber versehen sein und Kindern Schutz bieten.„Gerade außerhalb der Aufsicht von Erziehungsberechtigten bestehen Gefahren, die Kinder nicht überblicken und einschätzen können", weß Filialleiter Frank Felgner mit Blick auf den Schulweg oder den zum Sport oder zu Verabredungen mit Freunden. „Mit dieser Kinderschutzinselwollenwir den Kindern ein Zeichen geben, dasssie bei uns umgehend Schutz finden", so Felgner, der sich sicher ist, dass die Kinder bei seinen Mitarbeitern in guten Händen sind:„Viele von ihnen sind selber Mütter oder Väter und das wichtigste in so einer Situation ist, seinen gesunden Menschenverstand einzusetzen".