Vortrag von Professor Andreas Freytag

Andreas Freytag informiert die Schüler über ein Studium in Jena. Foto: V. Lubbe

Friedrich-Schiller Universität Jena ist ein attraktiver Studienort

Mellendorf (vl). Ist man einmal in der Wedemark zur Schule gegangen, kann man davon nicht mehr loslassen. Andreas Freytag machte 1981 sein Abitur am Gymnasium Mellendorf und besucht nun regelmäßig die Schule, um über ein Studium in Jena zu informieren. Die Schüler des 11. Jahrgangs sowie der Abiturjahrgang nahmen am Vortrag teil. Es ging Freytag auch darum, die These zu widerlegen, dass Jena fremdenfeindlich wäre. Der Professor am Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften in der Fakultät Volkswirtschaften zeigte das „exzellente“ Angebot der Universität anhand eines Werbevideos auf. Ein Großteil der Studierenden komme aus dem Ausland und genieße den Aufenthalt in Jena. Ganze 13 Prozent der Studenten kommen aus anderen Bundesländern. Zum Vergleich nannte Freytag Zahlen von der Leibniz Universität Hannover: Ganze 70 Prozent der Studenten kommen aus der Region und nur ein geringer Anteil sei aus dem Ausland. Nicht nur Hegel und Namensgeber Schiller geben der Uni ein Gesicht. Das außeruniversitäre Angebot lässt den Studenten eine große Vielfalt an Möglichkeiten. Vor allem Spaß solle man haben, sagte Freytag. Er beantwortete in seinem Vortrag auch die Frage, warum man überhaupt studieren sollte. „Lassen sie sich bei ihrer Entscheidung Zeit“, motivierte Freytag. Denn auch er sei im Studienfach BWL eingestiegen und habe später den Schwerpunkt gewechselt. Es gebe eine hohe Quote an Studienabbrechern. Anhand einer Liste mit zehn Gründen illustrierte Freytag das Besondere der Stadt. Unter anderem sei Jena eine High Tech Stadt und auch die Biotechnologie ist mit einem großen Campus vertreten. Da die Universität nicht einen zentralen Standort hat, sondern über viele Fakultäten verteilt liegt, sehe man immer viele Kommilitonen. Wen es ins Ausland zieht, der kann über Partnerprogramme wie ERASMUS einen Vorteil mitnehmen.
Freytag erzählte speziell aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften: „Man schaut sich nicht nur die Wirtschaft an, sondern die Welt“. Es werde stark mit den Sozialwissenschaften zusammengearbeitet, weswegen die Wirtschaft für Freytag auch eher einen sozialen als einen mathematischen Aspekt hat. Durch den Studiengang Wirtschaftswissenschaften könne man von der öffentlichen Arbeit in der Gemeinde bis zum Bundeskanzleramt einen Beruf finden. In einer anschließenden Diskussion konnten die Schüler ihre Fragen an Freytag stellen.