Wechsel an der Spitze der Sparkasse

Der bisherige Vertriebsdirektor der Sparkasse in der Wedemark, Hendrik Asche (l.) übergibt den Staffelstab an Andreas Mikonauschke. Foto: A. Wiese

Wedemärker Andreas Mikonauschke neuer Vertriebsdirektor in der Wedemark

Wedemark (awi). Die Sparkasse stellt ihr Konzept um: Künftig sollen die Führungskräfte verstärkt wohnortnah eingesetzt werden. Das hat auch für die Wedemark Konsequenzen. Hendrik Asche, der die letzten zwei Jahre als Vertriebsdirektor die Fäden für die Geschäftsstellen Mellendorf, Bissendorf und Elze in der Hand hatte, hat sich verabschiedet. Der 32-Jährige wird ab Januar Vertriebsdirektor der Sparkasse in Pattensen und hat damit dann nur noch knapp zehn Minuten Arbeitsweg statt wie bisher eine knappe Stunde – je nach Verkehrslage. Er übergab am Donnerstag den sprichwörtlichen Staffelstab an Andreas Mikonauschke. Der 49-jährige Wedemärker wird – getreu dem Konzept – ab 1. Januar als Vertriebsdirektor die Leitung der Sparkasse in der Wedemark übernehmen. Mikonauschke ist seit 18 Jahren bei der Sparkasse Hannover, hatte dort diverse Positionen bei Vertrieb und Stab inne und leitete zuletzt ein großes Vertriebsprojekt von Bemerode aus. Auch ihm kommt die wohnortnahe Konzeption entgegen. Er ist in Meitze aufgewachsen und lebt jetzt wieder seit mittlerweile elf Jahren mit seiner Familie in der Wedemark. “Wenn ich nicht mehr so viel Auto fahren muss, habe ich vielleicht wieder etwas mehr Zeit für mein Hobby, den Sport“, so Mikonauschke. Er freut sich darauf, die Sparkasse in der Wedemark vertreten und hier Projekte unterstützen zu können, wie es auch seine Vorgänger regelmäßig getan haben.
„Im vergangenen Jahr waren wir besonders aktiv“, betont der scheidende Vertriebsdirektor Hendrik Asche. So habe die Sparkasse Hannover nicht nur das Kulturzelt mit insgesamt 25.000 Euro unterstützt, sondern auch ein Gospel-Konzert in Mellendorf, das Solarmobil am Gymnasium Mellendorf, den Verein der Kinderfreunde und ein Jazz-Konzert in Brelingen und den Kunstverein Imago. Und das seien nur einige Projekte.
„Wir wollen von der Sparkasse noch mehr Gesicht zeigen, noch feiner und menschlicher mit unseren Kunden umgehen“, so Asche und Mikonauschke einvernehmlich. Dazu gehöre das Konzept, Vertriebsdirektoren in ihren Wohnortgemeinden einzusetzen ebenso wie ein Sponsoring, das nah am Geschehen sei.