Wechsel im IBK-Vorstand gelungen

Neue und alte Vorstandsmitglieder fröhlich vereint: (v. l.) Der neue zweite Vorsitzende Karsten Hölscher, seine Vorgängerin Angelika Holz, die neue Schriftführerin Victoria Göthel, ihre Vorgängerin Marina Rimkus, Vorsitzender Hajo Föst, dritter Vorsitzender Dittmar Blanke und Kassenwart Stefan Kahnt. Foto: A. Wiese

Karsten Hölscher und Victoria Göthel gewählt – Geli Holz und Marina Rimkus verabschiedet

Wennebostel (awi). Die 100-Mitglieder-Grenze überschritten, eine Veranstaltung erfolgreicher als die andere, ein unproblematischer Wechsel im Vorstand, viele gute Ideen und ein netter Umgangston untereinander – kein Zweifel bestand bei der Hauptversammlung am Donnerstagabend im Gasthaus Bludau in Wennebostel, dass bei der Interessengemeinschaft Bissendorfer Kaufleute zurzeit alles rund läuft. Mit Blumen und Dankesworten verabschiedete Vorsitzender Hajo Föst seine langjährige zweite Vorsitzende Angelika Holz und Schriftführerin Marina Rimkus. Holz hatte ihr Amt seit 2007 inne, Rimkus seit 2005. Beide beteuerten, ihre Aufgabe habe ihnen viel Spaß gemacht, jetzt bräuchten sie jedoch auch mal wieder Zeit für andere Dinge. Das verstanden ihre Vorstandskollegen und sie hatten im Vorfeld bereits die Augen aufgehalten. So präsentierten Holz und Rimkus Vorschläge für ihre Nachfolge, die von den Mitgliedern einvernehmlich akzeptiert wurden. Neuer zweiter Vorsitzender ist Karsten Hölscher von der Bissendorfer Agentur screen 4-Design – kein Unbekannter für die IBK-Mitglieder, hatte er sich doch zuvor schon um die Internetseite des Gewerbevereins gekümmert. Zur neuen Schriftführerin wurde Victoria Göthel von der Künstleragentur classic artists gewählt. Sie organisiert beruflich Veranstaltungen, betreut Künstler und wickelt Konzerte ab. Von nun an ist sie für die schriftlichen Angelegenheiten der IBK zuständig. Einen zweiten Kassenprüfer brauchte die IBK auch noch. Diesen Posten übernahm Martin Müsken. Vor den Wahlen hatte Vorsitzender Hajo Föst berichtet, dass erstmals die 100-Mitglieder-Grenze überschritten sei. Aktuell zählt die IBK 103 Betriebe. Vier Austritten in 2012 standen acht Neueintritte gegenüber. Föst erzählte von einem sehr erfolgreichen offenen Sonntag im April und einem noch erfolgreicheren Bissendorfer Sonntag im September und wies bereits auf die entsprechenden Veranstaltungen in diesem Jahr hin. Für den diesjährigen verkaufsoffenen Frühjahrssonntag am 14. April laufen jetzt die Anmeldungen, bei denen auch gleich die Aktivitäten genannt werden müssen. Bei herrlichem Wetter wurde der Maibaum aufgestellt. Auch diesmal organisiert die IBK dieses Event traditionell am 1. Mai mit Unterstützung der Feuerwehr und des Fanfarenzuges, so Föst, und betonte: „Alle IBK-Mitglieder mögen den Fanfarenzug und die Feuerwehr und wünschen sich, dass das noch viele Jahre so bleibt!“
Die IBK organisierte Getränkestände beim Umzug zum 100-jährigen Bestehen der Schützengesellschaft, bewanderte im Sommer den Geologischen Pfad am Brelinger Berg, erwies sich als sehr kreativ beim Strohpuppenbau zum Bissendorfer Sonntag, traf sich zum Grünkohlessen im November bei Bludau – Termin in diesem Jahr für dieses beliebte Event ist der 8. November – und beschloss das Jahr mit dem Tannenbaumerleuchten auf dem Sparkassenplatz im Dezember. Der IBK-Adventskalender wurde gut angenommen und soll auch in diesem Jahr wieder aufgelegt werden. Der dritte Vorsitzende Dittmar Blanke berichtete von den vier Sitzungen mit sechs Arbeitsgruppen zum Gemeindeentwicklungsplan und bat die Gewerbetreibenden auf Erhebungen der Gemeinde offen und flexibel zu reagieren. „Ich möchte ein bisschen dafür werben, dass das, was von der Gemeinde an die Betriebe herangetragen wird, ernst genommen wird“, bat Blanke. Zum Abschluss stellte Wirtschaftsförderer Carsten Niemann in seiner Funktion als Projektleiter die Wirtschaftsmesse Wedemark am 1. und 2. Juni in Meitze vor und warb für eine Beteiligung der IBK-Mitgliedsbetriebe. Wie berichtet sind die drei Gewerbevereine IBK, GZE und MPM Kooperationspartner der Messe. Vorsitzender Föst betonte in diesem Zusammenhang das „Wir-Gefühl“ zwischen Gemeinde und Gewerbeverbänden, denen durch die Organisation durch die Gemeinde Verantwortung abgenommen werde. „Vom Geiste her“ sei es jedoch ganz klar eine Wedemärker Veranstaltung, die von Wedemärker Betrieben unterstützt werden sollte. Bisher liegen etwa 65 Anmeldungen vor.