Wedemark hofft auf weitere Projektfinanzierungen

Die Leader-Projektgruppe traf sich in Mellendorf Aus der Wedemärker Verwaltung waren Katrin Fäsel (von rechts), Bürgermeister Helge Zychlinski und Susanne Bischof dabei. Foto: A. Wiese

LEADER-Strategie wird fortgeschrieben

Wedemark (awi). Auch in der neuen EU-Förderperiode ab 2023 soll die erfolgreiche LEADER-Zusammenarbeit zwischen der Wedemark, Neustadt  und Wunstorf fortgeführt werden. Dazu traf sich das Steuerungsgremium der drei Kommunen letzte Woche im Schulzentrum in Mellendorf und stellt erste inhaltliche und organisatorische Weichen. Fragen zu den involvierten Akteuren, aktuellen Projektideen oder inhaltlichen Schwerpunkten der Region Hannover wurden abgestimmt. Was aber konkret, insbesondere für die Wedemark, an Projektförderung angedacht ist, wollte Bürgermeister Helge Zychlinski noch nicht verraten, solange noch nichts bewilligt sei. 
Zychlinski nahm mit Fachbereichsleiterinn Susanne Bischoff und Teamleiterin Katrin Faesel an dem Treffen teil, musste aber beim Pressegespräch einräumen:Noch sind nicht alle Rahmenbedingungen definiert. Zwar unterstützt das Land Niedersachsen beriets jetzt die Erstellung regionaler Entwicklungskonzepte und deren Fortschreibung.Sie müssen jedoch dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Frühjahr 2022 vorgelegt werdne, um die LEADER-ZUusammenarbeit in der neuen Förderperiode ab Januar 2023 fortsetzen zu können. 
Auch die LEADER-Region Meer &Moor mit den drei Partnern Wedemark, Neustadt und Wunstorf wird sich wieder bewerben, die Fortschrebung des 2015 erstellten Entwicklungskonzepts hat begonnen. Das Steuerungsgremium hat in seiner jüngsten Sitzung die Weichen gestellt. Hier wirkten Vertreter der beteiligten Kommunen sowie der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe mit und berieten über die zukünftigen Themen und Ziele der Region. In der LEADER-Region Meer & Moor mangelt es nicht an innovativen Ideen. Dies zeigen viele Beispiele aus der aktuellen Zusammenarbeit. Kommunen, Vereine und engagierte Bürger verwirtklchten gemeinsam rund 50 Projekte, insbesondere in den Bereichen Daseinsvorsoge, Tourismus und Naherholung, aber auch Natur- und Umweltschutz. Biotopverbundkonzept, die Gestaltung des Vorplatzes der katholischen Kirche in Mellendorf und die Sanierung des Schlauchturms in Wennebostel sind nur einige davon. Daran möchte die Region anknüpfen und weiterhin gemeinsam positive Impulse für die Zukunft setzen. DieInhalt der regionalen Entwicklungsstrategie bestimmt jede Region selbst, denn wer weiß besser was notwendig ist, als die Akteure vor Ort. Daher sind interessierte Bürger am Abend des 9. Dezember eingeladen, ihre Anregungen und Projektideen für die zukünftige Entwicklung ihrer Dörfer auf einer gemeinsamen virtuellen Veranstaltung einzubringen. Nähere Infos dazu finden sich auf der Internetseite der Leader-Region www.neustadt-a-rbge.de, Stichwort Leader-Region oder beim, Leader-Regionalmanagement, Maren Krämer, Telefon (05 11) 34 07-262, unter maren.kraemer@sweco-gmbh.de.