Weihnachtsmarktbummel in der Wedemark

In Bissendorf, Mellendorf, Elze und Negenborn gab es die beliebten Budenstädte

Wedemark (awi). Weihnachtsmarktbummel in der Wedemark: Dazu hatten auch die Wedemärker am letzten Wochenende reichlich Gelegenheit, die sie allerdings unterschiedlich nutzten. So war der Bissendorfer Weihnachtsmarkt in Amtshof und Amtsgarten sehr gut besucht. Bei Einbruch der Dunkelheit gab es im wahrsten Sinne des Wortes kein Durchkommen mehr. Die aus vielen Jahren bekannten Stände wie Gänseknobeln mit der Feuerwehr, Glühwein nach dem Geheimrezept der Familie Bleich oder Honig direkt vom Imker waren natürlich auch dieses Jahr vor Ort. Aber es gab auch Neues zu entdecken. So kamen die lebenden Schafe und ihre Produkte von Fellschuhen bis Schafwollsocken nicht nur bei Kindern prima an und Kerstins Teekiste stieß ebenfalls auf Interesse. Die Vereine freuten sich über den tollen Zulauf an ihren Ständen und in der Bücherei hatten die Stöberexperten bereits am Sonnabend so gründlich zugeschlagen, dass einige Bücherfreunde, die am Sonntag auf der Suche nach besonderen „Schätzen“ waren, leer ausgingen. Ein bisschen mehr von diesem Trubel hätten sich die Mellendorfer gewünscht, deren Weihnachtsmarkt rund um die Kirche in diesem Jahr nicht so gut mit Buden bestückt war wie in den Vorjahren. Auch Ortsbürgermeisterin Christa Goldau zeigte sich ein bisschen enttäuscht. Zu essen und zu trinken fanden die Weihnachtsmarktbesucher natürlich trotzdem reichlich, aber das Angebot an Selbstgebasteltem und kunstvollen Weihnachtsgeschenken war nicht so umfangreich wie sonst. Dass der Besucherstrom ebenfalls geringer schien als in den Vorjahren hat aber ganz bestimmt vor allem mit dem ungemütlichen Regenwetter am Sonnabend zu tun. Der Weihnachtsmann und das Kinderkarussell waren aber trotzdem von aufgeregten Kindern umlagert, deren Begeisterung der Regen keinen Abbruch tat. In Elze wirkte sich beim Weihnachtsmarkt in der Poststraße das Wetter jedoch ebenfalls negativ auf die Besucherzahlen aus. Die Aussteller nutzten die Gelegenheit, sich in die große Scheune und unter Zeltplanen zurückzuziehen. Hier engagierten sich die Vereine traditionell bei Losverkauf für die Tombola und Glühwein erhitzen. In Negenborn läutete eine Andacht den Weihnachtsmarkt ein, anschließend öffneten die Stände. Die Feuerwehr grillte fleißig Würstchen und freute sich als Veranstalter über die abwechslungsreichen Angebote, bei denen ebenfalls ein Stand mit selbstproduzierten Schafwollprodukten war.