Welle der Hilfsbereitschaft für Keysi

Keysi und ihre Besitzerin Kathrin Pollack (M.) sagen ganz herzlich Dankeschön, an alle die mit Geld- und Sachspenden oder in anderer Form Hilfe geleistet haben. Ein ganz besonderer Dank gilt Hunde-Physiotherapeutin Barbara Brabec (l.) und Tierheilpraktike

Familie bat über das ECHO um Hilfe und bekam viel Unterstützung

Wedemark (awi). Eine Welle der Hilfsbereitschaft hat der Aufruf im Wedemark ECHO für Unterstützung für die angefahrene Labradorhündin Keysi ausgelöst. Keysi war zwischen Mellendorf und Brelingen vor ein Auto gelaufen und schwer verletzt worden. Weil sie nicht wussten, wie sie die Operationskosten bezahlen sollten und die Tierärztliche Hochschule eine Anzahlung verlangte, hatten sich ihre Besitzer Katrin Pollack und Michael Pittner in ihrer Verzweiflung an das ECHO gewandt und sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Wedemärker. „Die Geldspenden, die bei uns direkt und beim Tierschutzverein in Langenhagen für Keysi eingingen, decken etwa ein Viertel der Operationskosten ab. Dafür sagen wir ganz herzlich Dankeschön“, so Katrin Pollack im Gespräch mit dem ECHO. Doch nicht nur finanzielle Unterstützung wurde den Hundebesitzern zuteil. Nicht erwartet hatten sie auch die vielen Anrufe von Menschen, die sich nach Keysi erkundigten und in vielfältiger Form Unterstützung anboten. Ein ganz besonderes Dankeschön gilt jedoch Hundephysiotherapeutin Barbara Brabec aus Rodenbostel und Tierheilpraktikerin Bianca Kessels aus Mellendorf. Beide haben sich spontan bereit erklärt, Keysis dringend notwendige Nachbehandlung zu sponsern. „Der Beinbruch verheilt gut. Das Problem ist ein Hämathom am Rückenmark, das auf einen Nerv drückt, so dass die linke Vorderpfote im unteren Teil nicht angesteuert werden kann. Mit Physiotherapie und Homöopathie behandeln Brabec und Kessels die junge durch den Unfall traumatisierte Hündin zweimal, manchmal auch dreimal die Woche und haben auch bereits Erfolge erzielt. Ob die Pfote jedoch wieder voll einsatzfähig wird, kann nur die Zeit zeigen. Katrin Pollack und Michael Pittner jedenfalls sind sehr dankbar und denken jetzt wieder positiv.