Wichtige Erfahrungen für späteren Beruf gesammelt

Praktikantin Miriam Burwitz in einer logopädischen Praxis Foto: C.Petrick
 
Johanna Behrend bei ihrem Praktikum in einer Anwaltskanzlei Foto: C. Petrick

Zweiwöchiges Betriebspraktikum für 10. Klassen des Gymnasiums

Wedemark (cp). Um erste Eindrücke über das spätere Berufsleben zu sammeln, bekamen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Mellendorf im Rahmen ihres Praktikums für zwei Wochen die Möglichkeit in einen Beruf hineinzuschauen.
Carolin Petrick zum Beispiel absolvierte ihr Betriebspraktikum in der Redaktion des Wedemark-ECHO in Bissendorf, um Eindrücke vom Journalismus zu bekommen und bekam unter anderem die Aufgabe diesen Bericht zu verfassen, wozu sie einige Mitschüler in ihren Betriebspraktika besuchte. Angefangen hat sie bei Miriam Burwitz, die ihr Praktikum in einer logopädischen Praxis in Mellendorf machte. Sie hat sich für dieses Praktikum entschieden, da sie gerne in Kontakt mit anderen Menschen kommen möchte und ihr die Zusammenarbeit mit Kindern viel Spaß bereitet. Ihr gefällt es dort gut, da sie durch die aktive Mitarbeit viele neue Eindrücke sammeln konnte, die ihr für die spätere Berufswahl helfen können. Desweiteren erzählte sie, dass sie schon viel über die Aufgaben und Methoden der Logopädie gelernt hat. Außerdem schwärmte sie von dem guten Arbeitsklima in der Praxis und den motivierten Kindern. Das einzig Negative für Miriam war, dass sie kaum Pausen hatte, weil es immer etwas zu tun gab. Einen völlig anderen Beruf hingegen hat sich Johanna Behrend ausgesucht, die sich für ein Praktikum bei einer Anwaltskanzlei beworben hatte. Sie interessiert sich schon seit langem für das Gebiet der Rechtswissenschaft. Außerdem findet sie Gerechtigkeit sehr wichtig und war neugierig auf die Aufgaben eines Rechtsanwaltes. „Ich finde es sehr interessant, zu sehen, wie das Berufsfeld aussieht und freue mich, so viele neue Erfahrungen sammeln zu können‘‘ berichtete Johanna. Der Besuch bei einer Verhandlung im Gericht hat ihr sehr gefallen, da sie so in den Arbeitsalltag hineinschauen konnte. Als Carolin Johanna besuchte, war sie gerade dabei, sich in einen neuen Fall einzuarbeiten, wobei sie erzählte, dass es ein wenig kompliziert sei, mit den deutschen Gesetzten zu arbeiten, da diese sehr umfangreich seien. Zum Schluss erzählte sie , dass sie sich einen Beruf als Rechtsanwalt in der Zukunft vorstellen könnte.
Tabea Overheu absolvierte ihr Praktikum beim Tanzhaus Höper in Mellendorf. Der Hauptgrund für die Entscheidung ein Praktikum dort zu machen war, dass Tabea schon seit Jahren leidenschaftlich gern tanzt und sie diese Erfahrung aus beruflicher Sicht kennenlernen wollte. Besonders gut gefiel ihr der Umgang mit kleineren Kindern, weil sie so etwas vorher noch nicht ausprobiert hatte. Außerdem bekam sie die Möglichkeit auch noch etwas zu der Geschichte und Entstehung der verschiedenen Tänze zu lernen, was sie sehr interessant fand. Auch ansonsten konnte Tabea nur von ihrem Praktikum schwärmen, da sie auf die Frage, was ihr denn nicht gefalle, keine Antwort hatte. Am Ende berichtete Tabea noch, dass ihr durch das Praktikum die verschiedensten Bereiche aufgezeigt wurden was ihr die Bandbreite dieses Berufes zeigte.
Jannes Koopmann hatte sich für ein Praktikum beim Tierarzt beworben und obwohl er sich diesen Beruf momentan noch nicht vorstellen kann, war er mit seiner Wahl sehr zufrieden. Auch er lernte viele neue Eindrücke kennen und freute sich, dass er bei den Behandlungen praktisch tätig sein konnte. Nur von den Säuberungsaktionen nach den Behandlungen war er nicht begeistert. Durch die aktive Mitarbeit konnte Jannes viele Informationen über die Therapie – und Behandlungsmöglichkeiten sammeln, die ihm einen besseren Überblick über das Berufsfeld geben.
Als letztes besuchte Carolin die Hannoverische Volksbank in Bissendorf, wo Simon Lory für die zwei Wochen als Praktikant tätig war. Dort gefiel es ihm sehr, da er viele Einblicke in den Alltag eines Bankkaufmanns gewinnen konnte. Die vielen positiven Erfahrungen und Eindrücke, die er dank des guten Arbeitsklimas in der Bank erfahren konnte, gaben ihm genaue Infos zum späteren Berufsbild. Trotz des großen Aufgabenspektrums kann der Beruf auch manchmal etwas einseitig sein, meinte er.
Von dem Praktikum in der Redaktion des Wedemark-ECHO kann Carolin Petrick berichten, dass sie viel dazugelernt hat und Erfahrungen sammeln konnte. Carolin bekam die Möglichkeit, in verschiedene Bereiche hineinzuschauen, da sie selbst Artikel oder Meldungen verfassen durfte, zu Interviewterminen mitkam und ihr auch gezeigt wurde, wie man die Seiten anschließend bearbeitet und fertigstellt. Dies gab ihr die Möglichkeit, sich ein Bild vom vielseitigen, aber auch anstrengenden Beruf einer Redakteurin zu machen.
Das zweiwöchige Betriebspraktikum öffnete den Schüler/innen die Möglichkeit viele Erfahrungen zu sammeln und einen Einblick in das spätere Berufsleben zu bekommen. Auch wenn für die Schüler/innen des Gymnasium Melledorf nur ein Praktikum absolvieren können, sind viele Betriebe offen und bereit dazu, außerhalb der Schulzeit Praktikanten aufzunehemen, damit diese verschiedene Berufe erkunden können. Diese Chance sollten die Schüler/innen auch nutzen, da es ihnen für die Zukunft weiterhelfen wird.