Winterjazz in der Brelinger Mitte

Das Fischer-Spangenberg-Quartett, das sind Heiko Fischer an der Gitarre, Christoph Spangenberg am Piano, Daniel Stritzke am Bass und Konrad Ullrich am Schlagzeug.

Fischer-Spangenberg-Quartett interessante Band in der Jazzszene

Brelingen (awi). Die Reihe Winterjazz in Brelingen geht weiter: mit dem Auftritt des Fischer-Spangenberg-Quartetts am Sonnabend, 10. März, um 20.30 Uhr in der Brelinger Mitte. Das Fischer-Spangenberg-Quartett ist eine der interessantesten jungen Bands der deutschen Jazzszene. Der ECHO Jazz 2011 und begeisterte Rezensionen der Jazzpresse zeugen von der besonderen Qualität. Ihr Debütalbum LUCID erzielte einen großen Erfolg. Die Band hat es geschafft, einen eigenen Sound zu entwickeln, der Einflüsse aus verschiedenen Genres zulässt, ohne beliebig zu werden. So spielt das Quartett nicht nur in renommierten Jazzclubs wie dem ATrane in Berlin oder auf der Jazz Baltica, sondern auch in Opernhäusern. Es darf rocken im jazzigen Kontext. Komplexe Rhythmen mit viel Druck, bluesige Atmosphäre, skandinavisch angehauchte Weisen, wuchtige Beats mit fräsender Gibson zeigen, wie souverän die Jungspunde ihre Themen anpacken. (Uli Lemke in JAZZthing). Die intensive gemeinsame Arbeit der letzten Jahre lässt jedes Konzert zu einem spannenden Trip zwischen Spontaneität und ausgefeilten Arrangements werden (Heiko Fischer: Gitarre, Christoph Spangenberg: Piano, Daniel Stritzke: Bass und Konrad Ullrich: Schlagzeug). Karten für diese Veranstaltung sind für zwölf Euro (ermäßigt acht Euro) im Brelinger Buchladen, Buchhandlung von Hirschheydt in Mellendorf, Bücher am Markt in Bissendorf sowie an der Abendkasse erhältlich. Am 16. März geht es in der Reihe Winterjazz in Brelingen dann weiter mit der Missa in Jazz, aufgeführt vom Jugendchor St. Martini Brelingen unter der Leitung von Sabine Kleinau-Michaelis, mit Thomas Zander am Saxophon und an der Bassklarinette, Achim Kück am Piano und Jonas Pirzer am Schlagzeug. Die Aufführung in der Kirche in Brelingen beginnt um 20 Uhr. Die Jazzmesse des zeitgenössischen Komponisten Peter Schindler basiert auf den fünf feststehenden liturgischen Teilen der römisch-katholischen Messe: Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei. Die alten Formen der klassischen Chormusik verschmelzen hier mit der rhythmischen Finesse und der jazzigen Improvisationskunst zu einer modernen Tonsprache, heißt es in der Ankündigung.