„Wir können gut schlafen“

Finanzprobleme bei Alpine beunruhigen Bartels nicht

Wedemark (awi). Nach intensiven Verhandlungen scheint die Insolvenz vom finanziell angeschlagenen Salzburger Baukonzern Alpine zunächst abgewendet. Auswirkungen auf die Wedemark, wo Alpine Köln als Generalunternehmer Schulzentrum und Rathaus erstellt hat, sieht Bürgermeister Tjark Bartels nicht. „Natürlich hat uns das Thema bereits seit Herbst letzten Jahres sehr beschäftigt“, erklärte er im Gespräch mit dem ECHO. Doch entscheidend sei, dass nur noch wenige Dinge offen seien, wie beispielsweise letzte Arbeiten an der Außenanlage oder an der Steuer- und Regelelektronik. „Wir können gut schlafen. Alpine macht hier die Dinge zu Ende und zahlt die Subunternehmer aus. Wir haben die erforderlichen Gewährleistungsbürgschaften, die auch im Falle einer Insolvenz gezogen werden könnten und unsere Rückbehalte decken die wenigen noch offenen Punkte gut ab“, erklärte Bartels. Ein kleiner
siebenstelliger Betrag sei zurzeit noch offen, der nach Baufortschritt und Mängelbearbeitung ausgezahlt wird. Ein Teil davon beziehe sich noch immer auf die Rathaus-Fassade, bei der es nach wie vor kleine Mängel gebe. Doch sowohl die Mängel als auch die Rückbehalte der Gemeinde bewegten sich völlig im branchenüblichen Bereich. „Eine Insolvenz von Alpine wäre schon blöd gewesen, hätte uns zu diesem Zeitpunkt aber auch nicht mehr aus der Bahn geworfen“, betonte Bartels.