„Wir sind überrascht, dass alles so offen und großzügig ist“ Schülervertreter sahen Plan für Außenanlagen des Campus ein

V.l.: Die Schülervertreter des Gymnasiums Juri Geddart, Kathrin Klose, Christina Engel, dann Charlotte Dase, Marina Hammer und Niklas Mühleis von den Jusos Wedemark über dem Plan des neuen Campus. Foto: H.-H. Schröder
Mellendorf (hhs). Am Mittwoch hatten die Jusos Wedemark einen ganz besonderen Termin im Rathaus organisiert: Die Schülervertreter von IGS und Gymnasium waren eingeladen, die Pläne zur Gestaltung der Außenanlagen des so genannten Campus kennen zu lernen. Die Vertreter der IGS nahmen nicht daran teil. Thomas Warnecke vom Fachbereich Bauen in der Verwaltung hat die Pläne ausgearbeitet und stellte sie den jungen Leuten vor. Diese zeigten sich am Ende beeindruckt: „Wir sind überrascht, dass alles so großzügig und offen ist“, hieß es, und: „Vieles, was wir uns überlegt haben und vorschlagen wollten, ist mit geplant“.
Der zu geplante Campus habe eine Größe von etwa 4.000 Quadratmeter, führte Thomas Warnecke aus. Ein Teil der Fläche werde natürlich gepflastert, auf dem Plan in Grau angelegt, der Rest bestehe aus Grünanlagen. Er habe viele Parks besucht und Schulen, deren Anlagen als mustergültig gelten. Grundsatz sei, ausreichend Platz für Bewegung, Spiel und Erholung der Schülerinnen und Schüler zu schaffen, so Warnecke. Man habe sich für eine parkartige Anlage entschieden, die gleichzeitig Weitläufigkeit vermittele und Ruhezonen biete. In die Anlage eingebettet sind Bank-Tisch Kombinationen, acht zwei Meter Bänke und zwei große á sechs Meter. Daneben finden sich Spielgeräte, ein so genannter Kletterdrachen, ein Street-Soccer-Platz und ein Balancepfad sowie Tischtennisplatten.
Besonders bemerkenswert: Sieben Fitnessgeräte sollen aufgestellt werden, darunter eine Drücker-Ruder-Bank, ein Bauch- und Bein-Trainer und ein Reck. Er gehe davon aus, dass diese Geräte auch eine große Rolle bei der Ganztagsbetreuung spielen würden. Sie stünden aber neben den Schülern und Lehrern auch allen anderen bewegungsfreudigen Wedemärkern zu Verfügung.
Ein besonderes Highlight in den Planungen stieß auf großes Interesse der Schülervertreter. Thomas Warnecke plant dort ein kleines Atrium, ein Ensemble aus Sandsteinblöcken, dass später als kleine Bühne genutzt werden kann für Theateraufführungen. „Natürlich wünschen wir uns, dass es auch als grünes Klassenzimmer Verwendung finden wird“, so Warnecke. Der Plan sei auch noch nicht endgültig. Er denke darüber nach, noch einen Schulgarten einzuplanen, vielleicht mit der Möglichkeit, alte Obstsorten dort anzupflanzen.
Die Schülervertreter regten an, noch mehr Sitzgelegenheiten zu bieten, was insbesondere für die Oberstufenschüler wichtig sei, um zum Beispiel bei guter Witterung draußen zu arbeiten. Thomas Warnecke sagte zu, noch weitere Bank-Tisch Kombinationen einzuplanen.
Die Investitionskosten von etwa 100.000 Euro für sind in den Gesamtkosten für den Schulneubau enthalten und somit Sache der Baufirma Alpine, so Warnecke auf Nachfrage. Die Neugestaltung der Außenanlage werde erst in ein paar Monaten im Frühjahr begonnen. Zunächst müssen die Abbrucharbeiten am alten Schulgebäude beendet sein und wieder „Pflanzwetter“ herrschen. Auch die endgültige Entscheidung über die Beleuchtung des Geländes werde dann erst fallen.