„Zeitkapsel“ für Anbau eingemauert

Kleine Feier, mit Abstand: Die stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums, Katrin Meinen (von links), Heike Schlimme-Graab, IGS-Schulleiterin, der Architekt Andreas Schmotz und der Fachbereichsleiter Planen und Bauen, Kay Petersen beobachten Bürgermeister Helge Zychlinski beim Einmauern der Zeitkapsel

Aktuelle Zeitungen, Geld und Bauzeichnung am Schulzentrum versenkt

Mellendorf. Eine Zeitkapsel mit aktuellen Zeitungen, Geld und einer Bauzeichnung des Projektes ist im Anbau zum Campus W in Mellendorf eingemauert worden. Wegen der Corona-Epidemie konnte keine große Feier veranstaltet werden, auf die Zeremonie selber wollten die Beteiligten aber nicht verzichten.
Wenn die Sonne nicht so strahlend vom Himmel gelacht hätte, hätte es beinahe eine traurige Veranstaltung am Campus W werden können: Am vergangenen Freitag trafen sich lediglich Bürgermeister Helge Zychlinski, die beiden Schulleiterinnen von Gymnasium und IGS, Katrin Meinen und Heike Schlimme-Grab mit dem Architekten Andreas Schmotz und Fachbereichsleiter Kay Petersen zur Versenkung der Zeitkapsel im neuen Anbau des Schulzentrums. Mehr Menschen konnten nicht dabei sein, um an dem an sich fröhlichen Akt teilzunehmen – die Coronakrise trifft auch offizielle Feierlichkeiten. „Wir lassen uns die Freude am Baufortschritt allerdings nicht nehmen“, macht Bürgermeister Helge Zychlinski deutlich. „Es ist gut, dass der Bau krisenunabhängig weitergeht, denn die Räume werden dringend gebraucht.“
Die Freude ist berechtigt. Ab jetzt können alle sehen, wie der rund acht Millionen Euro teure Bau, mit einer Geschossfläche von etwa 500 Quadratmetern, täglich in die Höhe wächst. Denn das Kellergeschoss ist fertiggestellt. Jetzt werden Erdgeschoss und drei Obergeschosse gebaut. Dort sollen dann bis Sommer 2021 zehn neue moderne Klassenräume, Verwaltungsräume, ein Besprechungsraum, Differenzierungsräume sowie Toilettenanlagen und Lagerräume entstehen. Dass die Eröffnung im Sommer des nächsten Jahres dann in einem gebührend großen Rahmen gefeiert werden kann, ist aus jetziger Sicht sehr wahrscheinlich, denn die Arbeiten befinden sich im Zeit- und Kostenrahmen – und die Corona-Krise hoffentlich überwunden.