Zu Besuch bei den „Wolkenkratzern“ von Mellendorf

Die Schüler vor der St. Marienkirche.

Fünftklässler erkunden evangelische und katholische Kirche

Mellendorf. Nach monatelangem Homeschooling und wochenlangem Wechselunterricht erteilte im Mai die Landesregierung den Schulen die Erlaubnis, im Rahmen des Unterrichtes außerschulische Lernorte zu besuchen. So erkundeten die rund 60 Fünftklässler des Gymnasiums Mellendorf sowohl die St.-Georgs- als auch die St. Marienkirche in Mellendorf. Pastor Michael Brodermanns und Gemeindereferent Thomas Schenk freuten sich über wissbegierige Fünftklässler und erklärten gerne die Besonderheiten der jeweiligen Kirchen und des dazugehörigen Geländes. Ein alter Grabstein der ortsansässigen Gastwirtfamilie Stucke wurde an der deutlich älteren evangelischen Kirche entziffert, bevor die verschiedenen Anbauten der Kirche bzw. des Turmes nachvollzogen wurden. Die „neue“ katholische Kirche hingegen konnte mit Pfadfinderbaumhaus und Feuerstelle punkten. Im Kirchenraum mit Maske und Abstand zeigten die Schüler ihr erlerntes Wissen und erklärten versiert die Besonderheiten von Altar, Lesepult, Beichtstuhl und Sakristei. Franziska Jaap, die als Religionslehrerin bereits mehrfach die Kirchen im Ort besucht hat, betont, dass der Kontakt zu den Kirchen nicht nur in Mellendorf, sondern in der gesamten Wedemark seit Jahren fester Bestandteil der schulischen Arbeit sei: „Wir freuen uns, dass wir und unsere Schüler hier immer mit offenen Armen empfangen werden.“ Und auch die Schüler haben nach den Exkursionen zum Schuljahresende lernen können, dass die beiden Kirchen im Ort die einzig wahren Wolkenkratzer von Mellendorf sind.