Zwei Grüne Frauen für Ortsrat

Angela Klingrad (l.) und Hermine Rüfer möchten für die Grünen in den Ortsrat Bissendorf-Wietze einziehen. Foto: Grüne

Angela Klingrad und Hermine Rüfer stellen sich vor

Bissendorf-Wietze. „Zwei Grüne Frauen für den Ortsrat Bissendorf/Wietze“ lautet das Motto, unter dem sich Angela Klingrad undHermine Rüfer als Kandidaten der Grünen für den neuen Ortsrat
Bissendorf-Wietze vorstellen: „Zusammen wohnen wir, Angela Klingrad und Hermine Rüfer, jetzt 70 Jahre an der Wietze, und wir lieben unsere schöne Waldsiedlung: Die naturnahen Grundstücke mit den vielen alten Bäumen und den Wald. Igel und Eichhörnchen, Nachtigallen und Blindschleichen sind hier noch zu Hause. Bissendorf/Wietze ist ein ganz besonderes Fleckchen Erde, und das wissen die Wietzer auch zu schätzen. Gerade werden viele Häuser mit großer Liebe von der nächsten Generation renoviert und bezogen. Im Laufe der Jahre mussten wir aber auch erleben, dass Leute an die Wietze zogen, die erst einmal Bäume absägten; sogar ganze Waldstücke wurden kahl geschlagen. Etliche Grundstücke wurden kleiner und die Bäume weniger. Deshalb beschäftigt uns seit Jahren eine geeignete Bauleitplanung und im neuen Ortsrat Bissendorf/Wietze wird sie weiterhin unser Thema Nummer eins sein. Unser Ziel ist es, den Charakter dieser Waldsiedlung mit lockerer Bebauung, zu erhalten. Einer größeren Verdichtung ist die gesamte Infrastruktur des Ortes, z.B. auch das Abwassernetz und die Strassen, nicht gewachsen. - Erweiterungen müssten die Ortsansässigen finanziell mittragen. Wir Grüne unterstützen die Bemühungen um eine Verbessung des öffentlichen Nahverkehrs: In erster Linie den Anschluss an die S-Bahn nach Hannover. Es ist nicht zumutbar, dass im Extremfall nur vier Minuten Zeit sind zum Umsteigen; erst steht man an der geschlossenen Schranke und muss dann rennen, um den letzten Wagen noch zu erreichen – oder eine halbe Stunde auf den nächsten Zug warten: Aber die Spielräume für eine Verbesserung sind eng, wie ein Vertreter von Regiobus einmal mitteilte:“ Mit den verfügbaren Finanzmitteln können wir keinen bedarfsgerechten Nahverkehr bieten.“ Hintergrund ist die schwierige Finanzlage der öffentlichen Hand: Die Verkehrsträger können keine kos-tendeckenden Preise verlangen, sonst wären sie so teuer, dass kaum jemand mitfahren könnte. Die Differenz zwischen Einnahmen aus Fahrkartenverkauf und tatsächlichen Kosten trägt die öffentliche Hand. Dabei ist sie längst an ihre Grenzen gestoßen. Die Folge davon ist eine Ausdünnung des Angebotes – mehr ist finanziell eben nicht drin. Der Individualverkehr mit dem Auto ist aber aus sozialen und ökologischen Gründen keine Lösung. Der Bedarf ist aber da. Hier könnte ein Mitfahrkonzept helfen. Die Grünen der Wedemark haben genug Ideen, wie so ein Projekt laufen könnte. Wir sind zuversichtlich, dass wir in Zusammenarbeit mit unseren Wietze-Kolleginnen und-Kollegen ein maßgeschneidertes Mitfahrsystem zustande bringen.Es gibt noch viele andere wichtige Themen, wir wissen das. Wir werden uns für die Bürgerinnen und Bürger unseres Ortes einsetzen. Schenken sie uns ihr Vertrauen!“, bitten Klingrad und Rüfer.